5:3:2 bei den Listenverbindungen im Aargau


Wahlen 2015 - Aargauer bdp, evp und glp geben Listenverbindung bekannt: Wir sind die Mitte!Wir erinnern uns: Am 12. Mai 2015 gaben im Aargau – erstmals seit 20 Jahren – die drei bĂĽrgerlichen CVP, FDP und SVP eine gmeinsame Listenverbindung bekannt. So hoffen sie gemeinsam, dass eine von ihnen den neuen 16. Sitz im Nationalrat erobern wird. Die SP und die GrĂĽnen spannten sich als Konkurrenz zusammen. Drei Tage später doppelten BDP, EVP und GLP nach: „Wir sind die Mitte!“ Nun setzen letztere drei die „Sozial Liberale Bewegung“ (SLB) und „Ecopop“ hinzu. „Die Mitte wird grösser“ teilen sie in einem gemeinsamen CommuniquĂ© mit:
„Die Aargauer Kantonalparteien der BDP, EVP und glp hatten bereits im Mai bekanntgegeben, zusammen eine Mitte-Listenverbindung einzugehen. Sie stärken damit die Mitte und bieten den Wählerinnen und Wählern eine attraktive Alternative zu den Polen Links und Rechts. Diese Mittelistenverbindung erhält nun Zuwachs.
Die meisten politischen Entscheide werden durch die Mitte gefällt. Es ist also entscheidend, dass die Mitte gestärkt wird, wenn man möchte, dass nicht länger polarisiert wird. Die Parteien – BDP, EVP und glp – gehören im Parlament zu den konstruktiven Kräften und wollen Lösungen. Sie hatten im Mai 2015 eine gemeinsame Listenverbindung bekanntgegeben.
Das Ziel dieser Listenverbindung sind drei Sitze fĂĽr die Mitte. Weitere Listen stossen nun hinzu, um dieses Ziel zu erreichen: Die Sozial Liberale Bewegung SLB und Ecopop. Die SLB war bereits vor vier Jahren angetreten und hat sich auch damals einer Mittelistenverbindung angeschlossen.
In den Gesprächen stellte sich heraus, dass alle das gleiche Interesse haben: Den Wählern, die nicht Links- und nicht Rechtsaussen wählen, eine Alternative anzubieten. Die Reststimmen sollen nicht an eine der Polparteien abwandern.
Mit dieser Mitte-Listenverbindung können drei Sitze erreicht werden. Die am letzten Sonntag veröffentlichten Umfragewerte zeigen auf, dass dies möglich ist.
BDP, GLP und EVP zusammen mit den weiteren Listenpartnern treten gegen eine Polarisierung an – eine starke Mitte ist wichtig fĂĽr den Erhalt der Werte einer freiheitlichen und fortschrittlichen Schweiz.“