Beeinflussen Yuppie-Bewegungen
die Wahlen 2019 nachhaltig?

Bildlegende: Kommentar von Walter Ostermeier - Wie sieht die Besetzung der Eidgenössischen Räte in der 51. Legislaturperiode 2019–2023 aus?
Vermag eine Gruppierung wie die „Operation Libero“ als eine Art „Wir-retten-die-Welt-Bewegung“ die eidgenössischen Wahlen 2019 nachhaltig zu beeinflussen? Oder gerät die via Spenden finanzierte „Community“ in ein paar Jahren – wie viele andere vor ihr – als eine Gruppe selbstverliebter Missionarinnen und Missionare in Vergessenheit?

Ein Kommentar zum Wirkungsgrad der Operation Libero von Walter Ostermeier

Welche Kriterien hat eine „Wir-retten-die-Welt-Bewegung“ zu erfüllen, um im Rampenlicht der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden? – Sie muss erstens die Themen kennen, die interessieren. Sie muss zweitens wissen, wo die Musik spielt. Und sie muss drittens spüren, mit welchen Melodien bzw. mit welchen Argumenten die Herzen der eigenen Leute sowie jene der Zuhörerinnen und Zuhörer zu erobern sind. Unter diesen Aspekten und weil im Hintergrund mitfinanziert wurde, konnten ein Landesring, eine Piraten-, eine Freiheits-, eine Autopartei und/oder eine BDP überhaupt erst entstehen.

Oft ernten selbsternannte Protest- und Yuppiebewgungen mehr Medienecho als manche Kommunikationsspezialistinnen und – spezialisten, die über Jahre und Jahrzehnte nichts anderes trainiert haben, als ihren Arbeitgeber, den Interessenverband, die politische Partei, die wohltätige Institution (NGO), den Konzern oder den KMU im Rampenlicht der Öffentlichkeit wortreich, mit viel Einfühlungsvermögen und diplomatischen Renkungen so darzustellen, damit Kritiker und Konkurrenten ausgestochen sind.

Die Operation Libero versteht es, in den Kantonen Kandidatenlisten so zusammen zu stellen, damit das Medieninteresse geweckt sowie Schlagzeilen garantiert sind. Unlängst dürften die Kommunikationsverantwortlichen der „zivilgesellschaftliche Bewegungen in der Schweiz“ (Homepage-Zitat) unter den Wahlkampf-Verantwortlichen für Stirnerunzeln gesorgt haben. In einer Medienmitteilung wurde informiert, dass sie nun im Hinblick auf die Wahlen 2019 in 12 Kantonen vertreten sei, um mit 12 Teams 12 Events zu veranstalten, damit sie ihre „über 40 Kandidatinnen und Kandidaten aus 6 Parteien“ präsentieren könne. Jetzt seien auch „die Namen der Wandelwahl-Kandidatinnen und -Kandidaten der beiden Basel bekannt: In Basel-Stadt stehen Christian Egeler (FDP) und Sibel Arslan (Grüne) für die Wandelwahl ein, im Kanton Basel-Landschaft Eric Nussbaumer (SP), Balz Stückelberger (FDP) und Florence Brenzikofer (Grüne).

Hütet euch vor der „Operation Libero“
Damit sei der „Wandelwahl-Kampf der Operation Libero in den Kantonen“ lanciert. Die Propaganda richtet sich zur Hauptsache an verwöhnte Gutmenschen, die von ihrem Wohlstand auch andere profitieren lassen möchten (Zielpublikum-Analyse aus einem Blogbeitrag). Themen sind der Kampf gegen den Klimawandel; Ehe für alle, weitere guttönende „Menschenrechte“ sowie das Anti-Burkaverbot.

Hütet euch am Morgarten – so hat es einmal geheissen bei den Eidgenossen. Heute heisst es, „Hütet euch vor der Operation Libero“, einer selbsternannten und durchorganisierten Wahlstreitmacht gegen die bürgerlichen Parteien.

Uns interessiert vor allem, wie haben es die zwei Co-Präsidentinnen Flavia Kleiner und Laura Zimmermann aus dem nichts zu einer solchen politischen Macht mit ihrer „Operation Libero“ geschafft?
Denken wir mal an die in den Medien erwähnten Mentoren aus Amerika und aus Deutschland. – Die Operation Libero erhalte kein Geld von Investor George Soros, liess sich Flavia Kleiner zitieren. Der durch Finanzgeschäfte reich gewordene Soros soll über die von ihm kontrollierten Stiftungen gegen 18 Milliarden in „Initiativen der Zivilgesellschaft für die Menschenrechte“ gepumpt haben. – Eine Art Wieder-Gutmachung für Verbrechen an Menschen, die vor Jahren und Jahrzehnten hilflose Opfer hochtrabender Spekulationsgeschäfte durch Finanz- und Immobilienhaie geworden und dadurch wirtschaftlich, sozial und menschlich vernichtet worden sind? – Wir wissen es nicht.

Unsere erste Handlung besteht darin, die Schweizerbevölkerung vor der „Operation Libero“ zu warnen. Offensichtlich werden ganz gezielt Linke, Grüne und Grün Liberale Politiker ausgewählt, um diese mit allen Mitteln zu fördern. Ihr Ziel sei es, neun Nationalratssitze zu gewinnen um so eine Rot-Grüne Mehrheit im Nationalrat zu erringen.

Auch wenn gesagt wird, man finanziere sich durch Spenden in überschaubarer Höhe: Die Operation Libero scheint über enorme Mittel zu verfügen. Da verblasst jede andere Partei in der Schweiz. Darüber hinaus bekommt dann das Thema „Parteispenden“ eine ganz andere Dimension. Wir werden Sie auf dem laufenden halten.

Ihre „Operation Freiheit“