Kategorie-Archiv: Arbeit

Hier finden Sie Beiträge zur Arbeits- und Wirtschaftspolitik in der Schweiz. [adrotate banner=“1″]

567 Bernerinnen und Berner wollen’s wissen!

Im Kanton Bern wollen 212 Frauen und 355 Männer in den Nationalrat. Sie kandidieren auf 26 Listen um einen der 25 Sitze, die der Kanton Bern in der Grossen Kammer belegt. Wie die Staatskanzlei weiter bekannt gibt, ist es unter den Parteien zu 5 Listenverbindungen gekommen. Die kürzeste ist jene der FDP. Sie hat sich mit der Jungpartei zusammengeschlossen. Die SP ist mit den Grünen GPS sowie gleichgesinnten Nachwuchsparteien verbunden. Die SVP hat sich mit dem „Alpenparlament“ und den ihr anverwandten Organisationen zusammengeschlossen. Nicht weniger als 17 Verbindungen (inkl. Unterverbindungen) ist die BDP eingegangen. Darunter die CVP, GLP und EVP. Und schliesslich spannen die Eidgenössisch-Demokratische Union EDU sowie die Schweizer Demokraten SD zusammen.

Ein Oberländer auf Wahlkampftour

Erich von Siebenthal , Nationalrat, SVP, Bern, lebt mit seiner Familie als Bergbauer und Geschäftsführer einer kleinen Bergbahn in Gstaad im Berner Oberland.
Erich von Siebenthal lebt mit seiner Familie als Bergbauer und Geschäftsführer einer kleinen Bergbahn in Gstaad im Berner Oberland.

70 Personen kandidieren im Bünderland

Im Kanton Graubünden wurden für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober 15 Listen eingereicht. 23 Frauen und 47 Männer bewerben sich um eines von insgesamt fünf Mandaten im Nationalrat. Gespannt ist man im Kanton Graubünden auf das Abschneiden der rivalisierenden BDP und SVP. – Und vor allem auch darauf, ob Magdalena Martullo-Blocher, CEO und Mehrheitsaktionärin der grössten Arbeitgeberin im Bünderland, der Ems-Chemie Holding AG, den Sprung in die Grosse Kammer schafft.

Erster Augustus – aus anderer Perspektive!

Bernhard Madoerin, Basel  - Erbrecht, Beratung, artax Fide Consult AG

Der erste August ist der Tag, an dem die Freiheit beginnt und die Staatsmacht zumindest bezüglich Zwangsabgaben ein Ende nimmt. Er trägt deshalb zu Recht den Namen eines Imperators, in Gedenken der allgegenwärtigen Staatsmacht.

Von Dr. iur. Bernhard Madörin, Steuer- und Treuhandexperte, zugelassener Revisionsexperte RAB, zugelassener Versicherungsvermittler FINMA

Der Name des Monats August hat seinen direkten Ursprung im Namen des Kaisers Augustus. Der Juli geht auf den Kaiser Julius Cäsar zurück, der erste Imperator von Rom, welcher der Römischen Demokratie ein Ende bereitete. Seine Amtszeit dauerte nur etwa 15 Jahre, genügte aber den Staat neu zu definieren. Seine Ermordung, „auch Du Brutus?“, ist jedem westlichen Bürger bekannt und sein Adoptivsohn und Grossneffe Oktavian übernahm das Zepter. Zuerst zögerlich, dann als wie vehementer. Grundlage seines Machtbeginns war die Ermordung von 5000 römischen Bürgern und damit die Ausschaltung der Oligarchie, der Basis der Römischen Republik. Was dann folgte war der Beginn des Kaiserreichs, welches noch rund 500 Jahre im Westen und weitere 1‘000 Jahre im Osten (Konstantinopel, Istanbul) weiter wahrte. Die römische Geschichte ist unzweifelhaft bis heute ein wesentlicher Teil der Westlichen Welt, nicht nur in der Sprache. Viele unserer Strassen in Europa folgen dem römischen Strassennetz.
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«Miraculix ohne Zaubertrank!»

FDP-Delgiertenversammlung 2015 Amriswil TG - «Wir sind nicht mehr im Asterlix-Reich!»Im thurgauischen Amriswil verabschiedeten die FDP-Delegierten am 27. Juni 2015 drei Resolutionen. Ein Schwerpunkt ist auf das Verhältnis Schweiz-EU gesetzt: „Wir müssen alles tun, um die Bilateralen zu retten. Eine Position als Asterlix-Reich mit einem Miraculix ohne Zaubertrank könne sich die Schweiz nicht leisten, rief Parteipräsident Philipp Müller den Delegierten zu. Der Zugang zum europäischen Binnenmarkt sei zentral für Schweizer Unternehmen. Zur FDP-Delegiertenversammlung in Amriswil TG

Hat Nationalrätin Silvia Flückiger recht?

„Blick“ ist am 16.07.2015 zu entnehmen, dass die Aargauer SVP Nationalrätin Silvia Flückiger vermute, eriträische Flüchtlinge könnten zu Verwandtenbesuchen in ihre Heimat reisen und nachher wieder als Flüchtlinge in die Schweiz zurückkehren. Ob dem tatsächlich so ist, wird weder bestätigt noch dementiert. Gemäss „Blick“ spricht das Staatssekretariat für Migration „von rund 50’000 bewilligten Auslandreisen in den letzten viereinhalb Jahren.“ – Wer von den Flüchtlingen, auf wessen Kosten, wann, weshalb und wohin auf Reisen gegangen ist, wird offengelassen.

Hat Nationalrätin Silvia Flückiger recht, wenn sie es, vereinfacht gesagt, komisch findet, dass Asylsuchende auf Kosten von uns Steuerzahlern wie Touristen auf Reisen gehen? Ich meine JA! Hat Nationalrätin Silvia Flückiger recht? weiterlesen