Kategorie-Archiv: Kandidatinnen und Kandidaten haben das Wort

Hier werden Beiträge von Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Parteilagern publiziert.

Christian Wasserfallen: „Mit Petra Gössi geschlossen in die Zukunft!“

Bild: Christoph Wasserfallen verzichtet auf FDP-Präsidium und unterstützt Petra Gössi.
Christoph Wasserfallen verzichtet auf FDP-Präsidium und unterstützt Petra Gössi.

Christian Wasserfallen steht nicht als Präsident der FDP zur VerfĂĽgung: „Aus aktuellem Anlass, nach der Berichterstattung in den heutigen Sonntagszeitungen, habe ich mich entscheiden, bereits heute betreffend Kandidatur fĂĽr das FDP-Parteipräsidium zu kommunizieren. Ich werde mich aus folgenden GrĂĽnden und nach reiflichen Ăśberlegungen nicht als Kandidat fĂĽr das FDP-Parteipräsidium melden:
• Mit meiner aktuellen Lebenssituation und meinen Engagements ist ein solches Amt kaum vereinbar.
• Es gibt für mich in meinem Alter weitere politische Wege, die in naher Zukunft spruchreif werden können.
• Ich will in verschiedenen politischen Dossiers meine konsequente Arbeit fortsetzen. Beispielsweise die Bereiche Bildung & Forschung, Energie & Umwelt sowie die Zukunft der wichtigen bilateralen Verträge stehen dabei im Fokus.
• Erst im Herbst des letzten Jahres stellte ich mich der Wahl als Fraktionspräsident, deren Ausgang für mich klar negativ war. Deshalb möchte ich nicht so kurz danach das Pferd wechseln.
• Mit Kollegin Petra Gössi stellt sich eine junge motivierte Frau als Parteipräsidentin zur Verfügung, welche eine erfolgreiche und geschlossene Partei in die Zukunft führen kann.
FĂĽr mich geht es im Nationalrat, wo ich erst gerade durch die Berner Stimmbevölkerung mit einem top Resultat wiedergewählt wurde, mit gewohnt vollem Tatendrang weiter. Deshalb möchte ich weiterhin als Vizepräsident der FDP aktiv die Zukunft mitgestalten und Verantwortung ĂĽbernehmen – unabhängig davon wer am 16. April 2016 das FDP-Präsidium wirklich ĂĽbernimmt.“
Dies teilte er den Medien mit.

Roger Köppel erzielt das beste Wahlresultat!

Offensichtlich war es für ihn an der Zeit, sich einzumischen, wie er im Juli in Kerns gegenüber wahlen.ch voller Energie und Tatendrang verkündet hat: Roger Köppel zieht mit dem besten Resultat in der Geschichte ins Parlament. Insgesamt legt die SVP um 11 Sitze zu. Auch die Freisinnigen verbessern sich um drei Sitze.

Was die beiden Parteien mit ihren Erfolgen machen, wird sich weisen. Und völlig offen ist derzeit, inwieweit es dem neugewählten Köppel gelingen wird, seinen Intellekt ĂĽber die Reihen der SVP hinaus einzubringen, um neue Seilschaften zu schliessen und um mehrheitsfähige Politik zu betreiben. Dass er – wie im Wahlfieber 2015 geschehen – einfach in die Kolonne steht und bei jeder – gelinde gesagt – spassigen Idee seiner Parteikollgen einfach mittanzt, ist nicht anzunehmen.

Die Abwahl Mörgelis zeigt, dass nicht jeder Versuch, besonders originell zu wirken, partout gut ankommt. Und offensichtlich wissen die Wählerinnen und Wähler diesbezüglich klare Grenzen zu ziehen. Den SVP-Parteiverantwortlichen sollte dies eine Lehre sein.

So gesehen dürfte es eng werden für Finanzministerin Eveline Widmer Schlumpf. Sie hat bis zum 9. Dezember Zeit, sich zu entscheiden. Denn die SVP wird sich als stärkste Fraktion nicht weitere vier Jahre mit einem Vertreter im Bundesrat abfertigen lassen. Daran liess der an Profil zulegende Parteipräsident Toni Brunner am Wahlsonntag keinen Zweifel offen.

Philippe Nantermod: Einsatz fĂĽr individuelle Freiheiten!

Video mit Nationalratskandidat Philippe Nantermod FDP VS.«Pour les libertĂ©s individuelles!» Bereits zum vierten Mal nimmt der 31-jährige Walliser FDP-Grossrat Philippe Nantermod am Wahlkampf um einen Nationalratssitz teil. Beobachter rechnen damit, dass er es diesmal schafft und auf eidgenössischer Ebene in der Legislatur 2015 bis 2020 mitgestalten wird. Im Interview mit wahlen.ch erklärt der freisinnige Politiker, weshalb es ihm am Herzen liegt, auf dem Politpodest fĂĽr die individuellen Freiheiten der BĂĽrgerinnen und BĂĽrger zu kämpfen. Ausserdem betont er als Bewohner des Bergkantons, weshalb die Verkehrspolitik der Schweiz zeit- und zukunftsgerecht gefĂĽhrt werden muss. – Nantermod ist BefĂĽrworter der Milchkuh-Initiative und der zweiten Gotthardröhre. Zum Interview mit Nationalratskandidat Philippe Nantermod FDP VS.

„Partei ergreifen“

Roger Köppel ist Journalist und Verleger der Weltwoche. Er kandidiert als SVP-Nationalrat.Für Roger Köppel, den Chefredaktor und Verleger der Weltwoche, ist es an der Zeit, „Partei zu ergreifen und sich für die Schweizer Werte zu engagieren.“ Ob er dies in der Rolle als Journalist und Weltwoche-Verleger oder als Politiker tue, habe eine untergeordnete Bedeutung, wertet der Zürcher Nationalratskandidat gegenüber wahlen.ch. Ausserdem macht er kurz vor einem seiner ersten Auftritte als Wahlkämpfer im Kanton Obwalden deutlich, weshalb er sich als liberaler Denker nicht in den Reihen der Freisinnigen, sondern in jenen der SVP (ehemals Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei) eingereiht hat. Zum Auftritt Roger Köppels vor den SVP-Delegierten in Kerns OW

„Neue progressive Bewegung“


Wahlen 2015, SP Migrantinnen Logo

Der Vizepräsident der SP Kanton St. Gallen, Arber Bullakaj, startet als Nationalratskandidat und SP-FĂĽhrungsverantwortlicher „eine neue progressive Bewegung.“ In einem CommuniquĂ© fordert er die Ă–ffentlichkeit zum Mitmachen auf. – Mit dem Aufbau der SP MigrantInnen Kanton St. Gallen unternehme die SP einen weiteren wichtigen Schritt, „um die Zusammenarbeit mit MigrantInnen auszuweiten und ihre Stellung in der SP zu stärken“, heisst es in der Mitteilung an alle, die sich fĂĽr „Chancengleichheit und eine faire Demokratie in unserem Kanton stark machen wollen.



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