Kategorie-Archiv: Beiträge

Hier äussern sich die Kandidatinnen und Kandidaten zu ihren politischen Schwerpunkt-Themen.

Basel-Landschaft – Claude Janiak SP als Ständerat bestätigt

Im Kanton Basel-Landschaft dürfte der bisherige Ständerat der SP, Claude Janiak, bereits im ersten Wahlgang im Amt bestätigt werden. Dies zeigen die Resultate aus 71 von 86 Gemeinden. Christoph Buser FDP ist nach vorliegenden Resultaten chancenlos.

Überraschung in Basel

Der Vizepräsident der Freisinnigen, der Basler Nationalrat Daniel Stolz, wird abgewählt. Stolz war seit 2012 Mitglied des Nationalrates.
In den Nationalrat gewählt sind: Beat Jans (SP, bisher), 23’149; Silvia Schenker (SP, bisher), 20’779; Sebastian Frehner (SVP, bisher), 11’404; Christoph Eymann (LDP), 11’216; Sibel Arslan (GB), 7’233.

Daniel Stolz, Nationalrat, FDP, BS

Die Schweiz hat gewählt!

SCHWEIZ BUNDESRATSWAHL BUNDESVERSAMMLUNG

Heute Sonntag, 18. Oktober 2015 haben die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger darüberentschieden, wie sich das eidgenössische Parlament in der Legislatur 2015 – 2019 zusammensetzt. Mehr als 3500 Kandidatinnen und Kandidaten bewarben sich um einen Sitz in der Grossen Kammer (Nationalrat 200 Sitze) und in der Kleinen Kammer (Ständerat 46 Sitze).

wahlen.ch berichtet am Wahltag mit Resultaten, Kommentaren und Analysen.

Wahlen 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

In wenigen Tagen ist klar, wer die Eidgenössischen Wahlen 2015 gewonnen, und wer sie verloren hat. – Sind die kleinen Trendparteien die grossen Verlierer, wie derzeit von Beobachtern prognostiziert wird? Wenn nicht, unter welchen Voraussetzungen müsste mit Überraschungen gerechnet werden?

Nehmen wir an, wider Erwarten kämen 30 Prozent aller wahlfähigen Bürgerinnen und Bürger – die sonst nie wählen gehen – für einmal zum Entscheid, diesmal nicht im Abseits stehen zu bleiben. Nehmen wir weiter an, ihr Ego; ihr Selbstbewusstsein würde durch eine Art Adrinalinstoss dermassen beflügelt, dass sie sich dazu entscheiden, bei den Eidgenössischen Wahlen 2015 mitzureden und ihren Wahlzettel nach eigenem Befinden zu gestalten. Frei nach dem Motto: wer nicht selbst politisiert, der wird politisiert!

Was passiert, wenn plötzlich eine grosse Mehrheit an Mieterinnen und Mietern, an Raucherinnen und Rauchern, an Autofahrerinnen und Autofahrern, an Stubenhockern und Pantoffelträgern, die sich im Alltag oder via Neue Medien über diese und jene Einschränkung, die unverschämten Heizkostenabrechnungen, hohe Krankenkassenprämien, Gebühren bei Post und Bank, stupide Sprüche an Radio- und Fernsehen aufregen, plötzlich zum Stimm- und Wahlumschlag greifen?

Was passiert, wenn sich die sonst so friedlichen konsumfreundlichen Bürgerinnen und Bürger plötzlich in ihren Ehrenwertesten kneifen, sich in eine ruhige Ecke zurückziehen, um dort etwas zu tun, was sie noch nie getan haben. Nämlich selber zu bestimmen, indem sie stimmen gehen. Wie sähen die Wahl- und Abstimmungsresultate aus, wenn sich eine Wählerschaft selbst mobilisieren würde? Wer würde gewählt, wenn sich die Mehrheit der Wählenden plötzlich dazu entschliessen würde, nicht mehr einfach SVP, SP, CVP oder FDP zu wählen?

Wer bekäme das Erstklass-GA, wenn die Bürgerinnen und Bürger plötzlich den – im Wahlcouvert vorhandenen – leeren Stimmzettel zur Hand nähmen und dort nur jene Namen der Nationalratskandidatinnen und kandidaten zwei mal notierten, die sie persönlich kennen? Und wie käme es heraus, wenn die beiden Ständeratinnen oder Ständeräte plötzlich unabhängig von der Empfehlung einer einzelnen Partei auf den Zettel gesetzt würden?

Volkswahl. So könnte eine Überraschung am Wahlsonntag entstehen.

Wahlplakate 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

CVP beansprucht Sitz des Bundeskanzlers

Bild von Walter Thurnherr, GS UVEK als Bundeskanzler vorgeschlagenDie CVP erhebt weiterhin Anspruch auf den Sitz des Bundeskanzlers.

Dies teilt sie gegenüber den Medien mit. Sie schlägt UVEK-Generalsekretär Walter Thurnherr als neuen Bundeskanzler vor. Es brauche für dieses Amt „weiterhin eine führungsstarke Persönlichkeit, die den Bundesrat wirkungsvoll unterstützen und gleichzeitig Lösungen vorschlagen und Brücken bauen kann.“

Die Vereinigte Bundesversammlung befindet am Tag der Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates, am 9. Dezember, über die Nachfolge Corina Casanovas als Bundeskanzlerin.