Kategorie-Archiv: Bildung

Hier finden Sie Beiträge zur Bildungspolitik

Sommersession 2017 – «In puncto… Kindsköpfe» – Der Kommentar zum Abstimmungsverhalten

Bildlegende:Kommentar zur Sommersession 2017 von CVP-Präsidenten Gerhard Pfister: «In puncto… Kindsköpfe»
Der Nationalrat lieferte während der Sommersession wieder einmal den Beweis, dass es auch in der Politik nicht immer nur um das sachlich Richtige, sondern auch um Eitelkeiten, Profilierungsneurosen und Neid geht.

Ein Kommentar von CVP-Präsident und Nationalrat Gerhard Pfister, Zug
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„Der Panther“ von Rainer Maria Rilke: Auch ein Appell an die Konsumgesellschaft

Bildlegende: Hans Fehr, SVP, war von 1995 bis 2015 Nationalrat und Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, EglisauGedichte „verdichten“, wie es der Name sagt, einen Tatbestand, eine Botschaft auf das Wesentliche, und dies in meisterhafter Sprache. „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke ist meines Erachtens genial – und hochaktuell.

Zu Rainer Maria Rilke habe ich eine besondere Beziehung. Der schon zu Lebzeiten berĂĽhmte Dichter, 1875 in Prag geboren und 1926 in Montreux gestorben, hat im Winter 1920/21 im Schloss meines Heimatdorfes Berg am Irchel im ZĂĽrcher Weinland gelebt. Seit meiner Sekundarschulzeit interessiere ich mich fĂĽr ihn.

Rilke wurde seinerzeit ordnungsgemäss in die Einwohnerkontrolle eingetragen. Unter die Rubrik „Beruf“ setzte der Gemeindeschreiber allerdings ein Fragezeichen. Denn wie man diesen etwas speziellen Mann, der oft in der prächtigen Allee des Schlosses „unruhig hin und her wanderte“ und diesen Bereich wegen der Maul- und Klauenseuche nicht verlassen durfte, beruflich einordnen sollte, war nicht ganz klar. „Wer damals keine Mistbenne herumkarrte, also Bauer war, erschien den Dorfbewohnern – Ausnahmen machte man beim Pfarrer und beim Lehrer – eher suspekt“, meinte meine Mutter einst zu diesem Thema. „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke: Auch ein Appell an die Konsumgesellschaft weiterlesen

Imperator universi praestabilis


Festredner Nationalrat Gerhard Pfister, Präsident der CVP Schweiz, zur Wahlfeier für Ständeratspräsident Ivo Bischofberger. Appenzell. 30. November 2016 (Es gilt das gesprochene Wort.)

Sehr geehrter Herr Ständeratspräsident, Hochgeachteter Herr Landammann, Sehr geehrte Frau Bundesrätin (in Appenzell werden sogar Bundesräte nachrangig zum Landammann begrüsst), Sehr geehrte Gäste, In der völligen Respektlosigkeit zur Kürze, die man mir unverschämterweise auferlegt hat, gratuliere ich Ihnen respektvoll und ausführlichst im Namen der Partei, die man in Ihrem Rat und in Ihrem Kanton nicht nennen darf, obwohl sie an beiden Orten dominiert, ganz herzlich zur ehrenvollen Wahl als Ständeratspräsident. Imperator universi praestabilis weiterlesen

Kanton Schwyz – Regierung in neuer Besetzung

Im Kanton Schwyz haben die fünf amtierenden sowie die zwei neu gewählten Regierungsräte die Departemente zugeteilt. Das Departement des Innern wird von Petra Steimen-Rickenbacher (FDP); das Volkswirtschaftsdepartment von Andreas Barraud (SVP); das Bildungsdepartement von Michael Stähli (CVP); das Sicherheitsdepartement von André Rüegsegger (SVP); das Finanzdepartement von Kaspar Michel (FDP); das Baudepartement von Othmar Reichmuth (CVP); das Umweltdepartement von René Bünter (SVP) geführt.

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Rücktritt Widmer-Schlumpf: «Zum Abschied noch ein Ei gelegt!»

Bevor Finanzministerin Widmer-Schlumpf ihren Verzicht auf eine Wiederwahl begrĂĽndet habe, „hat sie noch schnell den Entwurf fĂĽr einen Verfassungsartikel ĂĽber Klima- und Stromabgaben vorgestellt“, kritisiert Irene Aegerter von .energiesuisse.net. So habe sie ihrer Amtskollegin und Energieministerin Doris Leuthard „noch schnell ein Ei gelegt.“ Wie diese damit umgehe, sei fraglich, denn die Energiestrategie 2050 sei weder in den Eidgenössischen Räten zu Ende beraten noch vom Volk abgesegnet. – Im Interview mit wahlen.ch erläutert die Physikerin, weshalb sie die „Antwort unserer Landesregierung auf Fukhusima“ als Schnellschuss beurteilt, und wie sich die Schweiz bei der Forschung und Entwicklung sowie bei der Erschliessung neuer Märkte auf globaler Ebene ins Abseits stellt, „wenn die Kernenergie als wesentlicher Teil einfach ausgeklammert wird.“