Kategorie-Archiv: Bildung

Hier finden Sie BeitrÀge zur Bildungspolitik

RĂŒcktritt Widmer-Schlumpf: «Zum Abschied noch ein Ei gelegt!»

Bevor Finanzministerin Widmer-Schlumpf ihren Verzicht auf eine Wiederwahl begrĂŒndet habe, „hat sie noch schnell den Entwurf fĂŒr einen Verfassungsartikel ĂŒber Klima- und Stromabgaben vorgestellt“, kritisiert Irene Aegerter von .energiesuisse.net. So habe sie ihrer Amtskollegin und Energieministerin Doris Leuthard „noch schnell ein Ei gelegt.“ Wie diese damit umgehe, sei fraglich, denn die Energiestrategie 2050 sei weder in den Eidgenössischen RĂ€ten zu Ende beraten noch vom Volk abgesegnet. – Im Interview mit wahlen.ch erlĂ€utert die Physikerin, weshalb sie die „Antwort unserer Landesregierung auf Fukhusima“ als Schnellschuss beurteilt, und wie sich die Schweiz bei der Forschung und Entwicklung sowie bei der Erschliessung neuer MĂ€rkte auf globaler Ebene ins Abseits stellt, „wenn die Kernenergie als wesentlicher Teil einfach ausgeklammert wird.“

Gerichtswesen Schweiz: ungenĂŒgend und dringender Reformbedarf!

Bild: Bernhard Madörin, Basel - kritische Analyse zum Gerichtswesen der Schweiz

Wir loben die Schweiz als Rechtsstaat, haben das GefĂŒhl, unsere Gerichte sind unabhĂ€ngig, sehen mit HĂ€me auf die Ungerechtigkeiten anderer Staaten und loben die Arbeit von Amnesty International. Eine Analyse des Gerichtswesens Schweiz zeigt rasch Defizite und Reformbedarf.

Von Dr. iur. Bernhard Madörin, Steuer- und Treuhandexperte, zugelassener Revisionsexperte RAB, zugelassener Versicherungsvermittler FINMA

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Doris Fiala – Diplomatin mit Weitblick

Bild von Doris Fiala, Nationalrat FDP ZĂŒrich im Interview mit wahlen.chDie freisinnige ZĂŒrcher NationalrĂ€tin Doris Fiala zeichnet sich durch ihr politisches Engagement zu Gunsten des Wirtschafts- und Arbeitsplatzes Schweiz im In- und Ausland als Diplomatin mit Weitblick aus. Sie prĂ€sidiert Swiss Plastics, den wachstumsintensiven Branchenverband der Schweizerischen Kunststoffindustrie. Ausserdem engagiert sie sich in der „Fondation de l’Ecole hĂŽteliĂšre“ fĂŒr eine international konkurrenz- und leistungsfĂ€hige Schweizer Gastronomie. – Im Interview mit wahlen.ch verrĂ€t Doris Fiala, wie sie sich ihre Arbeit auf internationaler Ebene nach der Zeit als PrĂ€sidentin der Schweizer Delegation beim Europarat vorstellt. NationalrĂ€tin Doris Fiala zu ihrem politischen Engagement in der Legislatur 2015-2020

Heinz Karrer will „Wirtschaft“ griffiger kommunizieren

Heinz Karrer ist PrĂ€sident von Economiesuisse, der grössten Dachorganisation der Schweizer WirtschaftHeinz Karrer prĂ€sidiert die grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft seit 2 Jahren. Seine drei Hauptanliegen an die Politik sind die Pflege eines stabilen VerhĂ€ltnisses zur EU; eine moderate Unternehmenssteuerreform III sowie eine praxistaugliche Reform der Altersvorsorge. Ausserdem zeigt sich der PrĂ€sident von Economiesuisse im Kurzinterview mit wahlen.ch darĂŒber besorgt, „dass Wirtschaftsanliegen in politischen Dossiers oft zu kurz kommen.“ Den Dialog zwischen Vertretern von Wirtschaft und Politik will Karrer weiter intensivieren sowie wirtschaftliche ZusammenhĂ€nge gegenĂŒber Politik und Öffentlichkeit ĂŒber den Wahlherbst 2015 hinaus griffiger kommunizieren. Zum Interview mit Heinz Karrer

Erster Augustus – aus anderer Perspektive!

Bernhard Madoerin, Basel  - Erbrecht, Beratung, artax Fide Consult AG

Der erste August ist der Tag, an dem die Freiheit beginnt und die Staatsmacht zumindest bezĂŒglich Zwangsabgaben ein Ende nimmt. Er trĂ€gt deshalb zu Recht den Namen eines Imperators, in Gedenken der allgegenwĂ€rtigen Staatsmacht.

Von Dr. iur. Bernhard Madörin, Steuer- und Treuhandexperte, zugelassener Revisionsexperte RAB, zugelassener Versicherungsvermittler FINMA

Der Name des Monats August hat seinen direkten Ursprung im Namen des Kaisers Augustus. Der Juli geht auf den Kaiser Julius CĂ€sar zurĂŒck, der erste Imperator von Rom, welcher der Römischen Demokratie ein Ende bereitete. Seine Amtszeit dauerte nur etwa 15 Jahre, genĂŒgte aber den Staat neu zu definieren. Seine Ermordung, „auch Du Brutus?“, ist jedem westlichen BĂŒrger bekannt und sein Adoptivsohn und Grossneffe Oktavian ĂŒbernahm das Zepter. Zuerst zögerlich, dann als wie vehementer. Grundlage seines Machtbeginns war die Ermordung von 5000 römischen BĂŒrgern und damit die Ausschaltung der Oligarchie, der Basis der Römischen Republik. Was dann folgte war der Beginn des Kaiserreichs, welches noch rund 500 Jahre im Westen und weitere 1‘000 Jahre im Osten (Konstantinopel, Istanbul) weiter wahrte. Die römische Geschichte ist unzweifelhaft bis heute ein wesentlicher Teil der Westlichen Welt, nicht nur in der Sprache. Viele unserer Strassen in Europa folgen dem römischen Strassennetz.
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