Kategorie-Archiv: Energie

Kanton Schwyz – Regierung in neuer Besetzung

Im Kanton Schwyz haben die f√ľnf amtierenden sowie die zwei neu gew√§hlten Regierungsr√§te die Departemente zugeteilt. Das Departement des Innern wird von Petra Steimen-Rickenbacher (FDP); das Volkswirtschaftsdepartment von Andreas Barraud (SVP); das Bildungsdepartement von Michael St√§hli (CVP); das Sicherheitsdepartement von Andr√© R√ľegsegger (SVP); das Finanzdepartement von Kaspar Michel (FDP); das Baudepartement von Othmar Reichmuth (CVP); das Umweltdepartement von Ren√© B√ľnter (SVP) gef√ľhrt.

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R√ľcktritt Widmer-Schlumpf: ¬ęZum Abschied noch ein Ei gelegt!¬Ľ

Bevor Finanzministerin Widmer-Schlumpf ihren Verzicht auf eine Wiederwahl begr√ľndet habe, „hat sie noch schnell den Entwurf f√ľr einen Verfassungsartikel √ľber Klima- und Stromabgaben vorgestellt‚Äú, kritisiert Irene Aegerter von .energiesuisse.net. So habe sie ihrer Amtskollegin und Energieministerin Doris Leuthard ‚Äěnoch schnell ein Ei gelegt.‚Äú Wie diese damit umgehe, sei fraglich, denn die Energiestrategie 2050 sei weder in den Eidgen√∂ssischen R√§ten zu Ende beraten noch vom Volk abgesegnet. – Im Interview mit wahlen.ch erl√§utert die Physikerin, weshalb sie die ‚ÄěAntwort unserer Landesregierung auf Fukhusima‚Äú als Schnellschuss beurteilt, und wie sich die Schweiz bei der Forschung und Entwicklung sowie bei der Erschliessung neuer M√§rkte auf globaler Ebene ins Abseits stellt, ‚Äěwenn die Kernenergie als wesentlicher Teil einfach ausgeklammert wird.‚Äú

Wahlen 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

In wenigen Tagen ist klar, wer die Eidgen√∂ssischen Wahlen 2015 gewonnen, und wer sie verloren hat. – Sind die kleinen Trendparteien die grossen Verlierer, wie derzeit von Beobachtern prognostiziert wird? Wenn nicht, unter welchen Voraussetzungen m√ľsste mit √úberraschungen gerechnet werden?

Nehmen wir an, wider Erwarten k√§men 30 Prozent aller wahlf√§higen B√ľrgerinnen und B√ľrger – die sonst nie w√§hlen gehen – f√ľr einmal zum Entscheid, diesmal nicht im Abseits stehen zu bleiben. Nehmen wir weiter an, ihr Ego; ihr Selbstbewusstsein w√ľrde durch eine Art Adrinalinstoss dermassen befl√ľgelt, dass sie sich dazu entscheiden, bei den Eidgen√∂ssischen Wahlen 2015 mitzureden und ihren Wahlzettel nach eigenem Befinden zu gestalten. Frei nach dem Motto: wer nicht selbst politisiert, der wird politisiert!

Was passiert, wenn pl√∂tzlich eine grosse Mehrheit an Mieterinnen und Mietern, an Raucherinnen und Rauchern, an Autofahrerinnen und Autofahrern, an Stubenhockern und Pantoffeltr√§gern, die sich im Alltag oder via Neue Medien √ľber diese und jene Einschr√§nkung, die unversch√§mten Heizkostenabrechnungen, hohe Krankenkassenpr√§mien, Geb√ľhren bei Post und Bank, stupide Spr√ľche an Radio- und Fernsehen aufregen, pl√∂tzlich zum Stimm- und Wahlumschlag greifen?

Was passiert, wenn sich die sonst so friedlichen konsumfreundlichen B√ľrgerinnen und B√ľrger pl√∂tzlich in ihren Ehrenwertesten kneifen, sich in eine ruhige Ecke zur√ľckziehen, um dort etwas zu tun, was sie noch nie getan haben. N√§mlich selber zu bestimmen, indem sie stimmen gehen. Wie s√§hen die Wahl- und Abstimmungsresultate aus, wenn sich eine W√§hlerschaft selbst mobilisieren w√ľrde? Wer w√ľrde gew√§hlt, wenn sich die Mehrheit der W√§hlenden pl√∂tzlich dazu entschliessen w√ľrde, nicht mehr einfach SVP, SP, CVP oder FDP zu w√§hlen?

Wer bek√§me das Erstklass-GA, wenn die B√ľrgerinnen und B√ľrger pl√∂tzlich den – im Wahlcouvert vorhandenen – leeren Stimmzettel zur Hand n√§hmen und dort nur jene Namen der Nationalratskandidatinnen und kandidaten zwei mal notierten, die sie pers√∂nlich kennen? Und wie k√§me es heraus, wenn die beiden St√§nderatinnen oder St√§nder√§te pl√∂tzlich unabh√§ngig von der Empfehlung einer einzelnen Partei auf den Zettel gesetzt w√ľrden?

Volkswahl. So könnte eine Überraschung am Wahlsonntag entstehen.

Wahlplakate 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

Christian Wasserfallen: Frei von Utopien und Kohlestrom!

Bild von Nationalrat Christian Wasserfallen, FDP Kanton Bern im Interview mit wahlen.chF√ľr den Berner Freisinnigen Christian Wasserfallen stehen in seiner dritten Amtsperiode viel zu wichtige Gesch√§fte an, um nicht mehr Nationalrat zu sein. Vorab bei der Energiestrategie 2050 sieht der Maschineningenieur Reformbedarf. „Solange diese Strategie durch Utopien und Wunschvorstellungen geschminkt und nicht ausgeschlossen ist, dass wir statt mit Strom aus dem Inland mit solchem aus Kohlekraftwerken im Ausland versorgt werden, befindet sich die Vorlage auf d√ľnnem Eis.“ Auch in Bezug auf die Realisierung des Sanierungstunnels am Gotthard nimmt Wasserfallen kein Blatt vor den Mund: Keinem Menschen k√§me es in den Sinn, die Stadt Bern w√§hrend eines Jahres vom Rest der Schweiz abzuschotten. Er sehe nicht ein, weshalb dies dann f√ľr den Kanton Tessin gelten soll, so Wasserfallen im Interview mit wahlen.ch. Christian Wasserfallen, FDP BE: „Niemandem kommt es in den Sinn, Bern vom Rest der Schweiz abzuschotten…“

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf: Weshalb man BDP wählen sollte!

BDP-Mitglied und Bundesr√§tin Eveline Widmer-Schlumpf¬ęL√∂sungsorientiert ‚Äď auch in Zukunft!¬Ľ Die BDP steht bei den j√ľngsten kantonalen Wahlen eher auf der Verliererseite. Ihre rangh√∂chste Politikerin, Bundesr√§tin Eveline Widmer-Schlumpf, sagt im wahlen.ch-Interview, weshalb man am 18. Oktober ihrer Partei den Vorzug geben sollte. Die BDP habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie l√∂sungsorientiert arbeite. Dies gelte auch f√ľr die Legislatur 2015-2020. Ausserdem √§ussert sich die Bundesr√§tin zur Frage, ob die b√ľrgerlich dominierte Landsregierung tats√§chlich auch im b√ľrgerlichen Sinn entscheide und wie es in der Energiepolitik weiter geht. Zum Interview mit Bundesr√§tin Eveline Widmer-Schlumpf