Kategorie-Archiv: Gesundheit

Hier finden Sie Beiträge zur Gesundheitspolitik.

Kanton Schwyz – Regierung in neuer Besetzung

Im Kanton Schwyz haben die fünf amtierenden sowie die zwei neu gewählten Regierungsräte die Departemente zugeteilt. Das Departement des Innern wird von Petra Steimen-Rickenbacher (FDP); das Volkswirtschaftsdepartment von Andreas Barraud (SVP); das Bildungsdepartement von Michael Stähli (CVP); das Sicherheitsdepartement von André Rüegsegger (SVP); das Finanzdepartement von Kaspar Michel (FDP); das Baudepartement von Othmar Reichmuth (CVP); das Umweltdepartement von René Bünter (SVP) geführt.

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Ständeratswahlen 2015 – Philipp Müller deutlich gewählt

Der Präsident der FDP Schweiz Philipp Müller ist im Aargau mit deutlichem Resaultat in den Ständerat gewählt worden. 63’174 Personen stimmten für ihn. Für seinen Rivalen von der SVP, Hansjörg Knecht, gingen 53’824 Bürgerinnen und Bürger zur Urne. Nicht so ganz klappte es hingegen mit der Solidarität für die Aargauer Gesundheitspolitikerin und Nationalrätin Ruth Humbel Näf von der CVP: Trotz zugesagter Unterstützung von SP, BDP, und EVP – sowie dem persönlichen Einsatz des GLP-Präsidenten und Nationalrats Beat Flach – steht sie mit 35’909 wieder mit dem schlechtesten Resultat da. Ständeratswahlen 2015 – Philipp Müller deutlich gewählt weiterlesen

FDP-Fraktion – Gesundheitspolitiker Ignazio Cassis löst Gabi Huber ab

Zur Wahl zum Fraktionspräsidenten angetreten waren die Nationalräte Christian Wasserfallen sowie der Mediziner und Gesundheitspolitiker Ignazio Cassis aus dem Tessin. Nach dem Abgang von Felix Gutzwiller als Ständerat hat sich die Mehrheit der Freisinnigen Fraktion für den Gesundheitspolitiker entschieden. Der Tessiner löst Gabi Huber ab. Die Urner Juristin führte die Fraktion während acht Jahren an. Sie verlässt das politische Parkett nach 28 Jahren. FDP-Präsident Philipp Müller würdigt seine scheidende Kollegin als „eine starke Persönlichkeit mit viel Herz.“

Wahlen 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

In wenigen Tagen ist klar, wer die Eidgenössischen Wahlen 2015 gewonnen, und wer sie verloren hat. – Sind die kleinen Trendparteien die grossen Verlierer, wie derzeit von Beobachtern prognostiziert wird? Wenn nicht, unter welchen Voraussetzungen müsste mit Überraschungen gerechnet werden?

Nehmen wir an, wider Erwarten kämen 30 Prozent aller wahlfähigen Bürgerinnen und Bürger – die sonst nie wählen gehen – für einmal zum Entscheid, diesmal nicht im Abseits stehen zu bleiben. Nehmen wir weiter an, ihr Ego; ihr Selbstbewusstsein würde durch eine Art Adrinalinstoss dermassen beflügelt, dass sie sich dazu entscheiden, bei den Eidgenössischen Wahlen 2015 mitzureden und ihren Wahlzettel nach eigenem Befinden zu gestalten. Frei nach dem Motto: wer nicht selbst politisiert, der wird politisiert!

Was passiert, wenn plötzlich eine grosse Mehrheit an Mieterinnen und Mietern, an Raucherinnen und Rauchern, an Autofahrerinnen und Autofahrern, an Stubenhockern und Pantoffelträgern, die sich im Alltag oder via Neue Medien über diese und jene Einschränkung, die unverschämten Heizkostenabrechnungen, hohe Krankenkassenprämien, Gebühren bei Post und Bank, stupide Sprüche an Radio- und Fernsehen aufregen, plötzlich zum Stimm- und Wahlumschlag greifen?

Was passiert, wenn sich die sonst so friedlichen konsumfreundlichen Bürgerinnen und Bürger plötzlich in ihren Ehrenwertesten kneifen, sich in eine ruhige Ecke zurückziehen, um dort etwas zu tun, was sie noch nie getan haben. Nämlich selber zu bestimmen, indem sie stimmen gehen. Wie sähen die Wahl- und Abstimmungsresultate aus, wenn sich eine Wählerschaft selbst mobilisieren würde? Wer würde gewählt, wenn sich die Mehrheit der Wählenden plötzlich dazu entschliessen würde, nicht mehr einfach SVP, SP, CVP oder FDP zu wählen?

Wer bekäme das Erstklass-GA, wenn die Bürgerinnen und Bürger plötzlich den – im Wahlcouvert vorhandenen – leeren Stimmzettel zur Hand nähmen und dort nur jene Namen der Nationalratskandidatinnen und kandidaten zwei mal notierten, die sie persönlich kennen? Und wie käme es heraus, wenn die beiden Ständeratinnen oder Ständeräte plötzlich unabhängig von der Empfehlung einer einzelnen Partei auf den Zettel gesetzt würden?

Volkswahl. So könnte eine Überraschung am Wahlsonntag entstehen.

Wahlplakate 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

Guy Parmelin: „Altersvorsorge-Reform stellt enorme Herausforderung dar!“

Video mit Guy Parmelin: „Altersvorsorge-Reform stellt enorme Herausforderung dar!«La réforme „Prévoyance vieillesse 2020“ est un énorme défi!» Die Reform Altersvorsorge 2020 ist für den Präsidenten der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, Guy Parmelin, das Hauptdossier der Legislatur 2015-2020. Im Interview mit wahlen.ch erklärt der Waadtländer Nationalrat, weshalb die Sicherung der Altersvorsorge eine der grössten Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darstellt, und wie sie aus seiner Sicht gemeistert werden kann. Ausserdem nimmt Parmelin als Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie zur aktuellen Verkehrspolitik Stellung. Die Verbindung zwischen Lausanne und Genf muss den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Die Realisierung des Gotthard-Sanierungstunnels ist für den SVP-Politiker aus Sicherheitsgründen ein Akt der Notwendigkeit. Zum Interview mit dem Präsidenten der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, Guy Parmelin