Kategorie-Archiv: Gesundheit

Hier finden Sie Beiträge zur Gesundheitspolitik.

FDP-Fraktion – Gesundheitspolitiker Ignazio Cassis löst Gabi Huber ab

Zur Wahl zum Fraktionspräsidenten angetreten waren die Nationalräte Christian Wasserfallen sowie der Mediziner und Gesundheitspolitiker Ignazio Cassis aus dem Tessin. Nach dem Abgang von Felix Gutzwiller als Ständerat hat sich die Mehrheit der Freisinnigen Fraktion für den Gesundheitspolitiker entschieden. Der Tessiner löst Gabi Huber ab. Die Urner Juristin führte die Fraktion während acht Jahren an. Sie verlässt das politische Parkett nach 28 Jahren. FDP-Präsident Philipp Müller würdigt seine scheidende Kollegin als „eine starke Persönlichkeit mit viel Herz.“

Wahlen 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

In wenigen Tagen ist klar, wer die Eidgenössischen Wahlen 2015 gewonnen, und wer sie verloren hat. – Sind die kleinen Trendparteien die grossen Verlierer, wie derzeit von Beobachtern prognostiziert wird? Wenn nicht, unter welchen Voraussetzungen müsste mit Überraschungen gerechnet werden?

Nehmen wir an, wider Erwarten kämen 30 Prozent aller wahlfähigen Bürgerinnen und Bürger – die sonst nie wählen gehen – für einmal zum Entscheid, diesmal nicht im Abseits stehen zu bleiben. Nehmen wir weiter an, ihr Ego; ihr Selbstbewusstsein würde durch eine Art Adrinalinstoss dermassen beflügelt, dass sie sich dazu entscheiden, bei den Eidgenössischen Wahlen 2015 mitzureden und ihren Wahlzettel nach eigenem Befinden zu gestalten. Frei nach dem Motto: wer nicht selbst politisiert, der wird politisiert!

Was passiert, wenn plötzlich eine grosse Mehrheit an Mieterinnen und Mietern, an Raucherinnen und Rauchern, an Autofahrerinnen und Autofahrern, an Stubenhockern und Pantoffelträgern, die sich im Alltag oder via Neue Medien über diese und jene Einschränkung, die unverschämten Heizkostenabrechnungen, hohe Krankenkassenprämien, Gebühren bei Post und Bank, stupide Sprüche an Radio- und Fernsehen aufregen, plötzlich zum Stimm- und Wahlumschlag greifen?

Was passiert, wenn sich die sonst so friedlichen konsumfreundlichen Bürgerinnen und Bürger plötzlich in ihren Ehrenwertesten kneifen, sich in eine ruhige Ecke zurückziehen, um dort etwas zu tun, was sie noch nie getan haben. Nämlich selber zu bestimmen, indem sie stimmen gehen. Wie sähen die Wahl- und Abstimmungsresultate aus, wenn sich eine Wählerschaft selbst mobilisieren würde? Wer würde gewählt, wenn sich die Mehrheit der Wählenden plötzlich dazu entschliessen würde, nicht mehr einfach SVP, SP, CVP oder FDP zu wählen?

Wer bekäme das Erstklass-GA, wenn die Bürgerinnen und Bürger plötzlich den – im Wahlcouvert vorhandenen – leeren Stimmzettel zur Hand nähmen und dort nur jene Namen der Nationalratskandidatinnen und kandidaten zwei mal notierten, die sie persönlich kennen? Und wie käme es heraus, wenn die beiden Ständeratinnen oder Ständeräte plötzlich unabhängig von der Empfehlung einer einzelnen Partei auf den Zettel gesetzt würden?

Volkswahl. So könnte eine Überraschung am Wahlsonntag entstehen.

Wahlplakate 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

Guy Parmelin: „Altersvorsorge-Reform stellt enorme Herausforderung dar!“

Video mit Guy Parmelin: „Altersvorsorge-Reform stellt enorme Herausforderung dar!«La réforme „Prévoyance vieillesse 2020“ est un énorme défi!» Die Reform Altersvorsorge 2020 ist für den Präsidenten der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, Guy Parmelin, das Hauptdossier der Legislatur 2015-2020. Im Interview mit wahlen.ch erklärt der Waadtländer Nationalrat, weshalb die Sicherung der Altersvorsorge eine der grössten Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darstellt, und wie sie aus seiner Sicht gemeistert werden kann. Ausserdem nimmt Parmelin als Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie zur aktuellen Verkehrspolitik Stellung. Die Verbindung zwischen Lausanne und Genf muss den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Die Realisierung des Gotthard-Sanierungstunnels ist für den SVP-Politiker aus Sicherheitsgründen ein Akt der Notwendigkeit. Zum Interview mit dem Präsidenten der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, Guy Parmelin

Sind die Grünen wirtschaftsfeindlich?

Statement von Bastien Girod, Zürcher Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen Der Zürcher Nationalrat Bastien Girod, tritt im Wahlkampf 2015 als Ständeratskandidat der Grünen GPS, Zürich gegen einen der Hauptfavoriten der Schweizer Wirtschaftspolitiker, FDP-Nationalrat Ruedi Noser an. An der Delegiertenversammlung vom 22. August 2015 in Schaffhausen, erklärt Bastien Girod, weshalb die Grünen keine Feinde der Schweizer Wirtschaft sind, aus welcher Perspektive sie gar als liberale Partei beurteilt werden sollten und von wem Bürokratie und Formularkriege aus seiner Sicht tatsächlich initiiert worden sind. Zum Statement von Bastien Girod, Zürcher Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen

„Ich liebe Tiere.“

Wahlen 2015 - Kandidatur Nationalrat: Kt. Zürich - Thomas Märki, Tierpartei SchweizThomas Märki will den Tieren eine Stimme geben. Vor fünf Jahren gründete der Betriebsökonom die Tierpartei Schweiz TPS. Jetzt kandidiert er im Kanton Zürich zum zweiten Mal als Nationalrat. „Ich liebe Tiere.“ So lautet sein Bekenntnis. Gleichgesinnte sollen ihn wählen oder sich zusammen mit allen anderen in der Tierpartei engagieren.
Thomas Märki, Nationalratskandidat Zürich, stellt sich und die Tierpartei vor.