Kategorie-Archiv: Persönlich

Hier stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich vor.

FDP setzt auf Dreierticket – Ein Bundesrat des Volkes?

Bildlegende: Hans Fehr, von 1995-2015 selber Mitglied der Vereinigten Bundesversammlung
Heute, am 1. September 2017, hat die FDP-Fraktion bestimmt, am 20. September alle drei Kandidaten für die Nachfolge von Didier Burkhalter ins Rennen zu schicken. Hat die Vereinigte Bundesversammlung mit dem beschlossenen FDP-Dreierticket die Möglichkeit, eine Bundesrätin, einen Bundesrat des Volkes zu wählen? – Der Anspruch der Freisinnigen, dass das neue Bundesratsmitglied wie der scheidende BR Burkhalter aus ihren Reihen stammt, ist aufgrund der Konkordanz unbestritten.

Ein Kommentar von Hans Fehr, von 1995-2015 selber Mitglied der Vereinigten Bundesversammlung
(Foto: Philipp Zinniker)

FDP setzt auf Dreierticket – Ein Bundesrat des Volkes? weiterlesen

Stellt E-Voting unsere Demokratie in Frage?

Bildlegende: Franz Grüter Nationalrat Luzern
Geschickt während der Sommerpause machte der Bundesrat letzte Woche die Ankündigung, dass er flächendeckend E-Voting, also das elektronische Abstimmen, einführen will. Bis 2019 sollen zwei Drittel der Kantone die elektronische Stimmabgabe einsetzen. Ich bin als Internet-Unternehmer wirklich der Letzte, der nicht für die schnelle Umsetzung von Innovationen im digitalen Bereich einsteht.

Ein Kommentar von Internet-Unternehmer und Nationalrat Franz Grüter, Luzern
Stellt E-Voting unsere Demokratie in Frage? weiterlesen

Sommersession 2017 – «In puncto… Kindsköpfe» – Der Kommentar zum Abstimmungsverhalten

Bildlegende:Kommentar zur Sommersession 2017 von CVP-Präsidenten Gerhard Pfister: «In puncto… Kindsköpfe»
Der Nationalrat lieferte während der Sommersession wieder einmal den Beweis, dass es auch in der Politik nicht immer nur um das sachlich Richtige, sondern auch um Eitelkeiten, Profilierungsneurosen und Neid geht.

Ein Kommentar von CVP-Präsident und Nationalrat Gerhard Pfister, Zug
Sommersession 2017 – «In puncto… Kindsköpfe» – Der Kommentar zum Abstimmungsverhalten weiterlesen

Berner Freisinnige koalieren für bürgerliche Regierung!

Bildlegende - Philippe Müller, Bern, FDP-Regierungsratskandidat 2018Die FDP des Kantons Bern wird in einer bürgerlichen Allianz mit BDP, EDU und SVP zu den Regierungsratswahlen 2018 antreten: „Ziel ist die Verteidigung des FDP-Sitzes sowie der Erhalt der bürgerlichen Mehrheit in der Berner Regierung“, hiess es an der Delegiertenversammlung vom 31. Mai 2017 im Stadtberner Hotel National. Die Kantonalpartei will in den kommenden zehn Monaten, nämlich im Hinblick auf Gesamterneuerungswahlen vom 25. März 2018, alles daran setzen, diese Ziele zu erreichen. Ausserdem wählten die Delegierten Philippe Müller, den 53-jährigen Ingenieur-Agronom, Fürsprecher und Grossrat aus Bern, als Regierungsratskandidat 2018. Müller soll Nachfolger seines aus dem Exekutiv-Amt scheidenden Parteikollegen Hans-Jürg Käser werden.

„Der Panther“ von Rainer Maria Rilke: Auch ein Appell an die Konsumgesellschaft

Bildlegende: Hans Fehr, SVP, war von 1995 bis 2015 Nationalrat und Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, EglisauGedichte „verdichten“, wie es der Name sagt, einen Tatbestand, eine Botschaft auf das Wesentliche, und dies in meisterhafter Sprache. „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke ist meines Erachtens genial – und hochaktuell.

Zu Rainer Maria Rilke habe ich eine besondere Beziehung. Der schon zu Lebzeiten berühmte Dichter, 1875 in Prag geboren und 1926 in Montreux gestorben, hat im Winter 1920/21 im Schloss meines Heimatdorfes Berg am Irchel im Zürcher Weinland gelebt. Seit meiner Sekundarschulzeit interessiere ich mich für ihn.

Rilke wurde seinerzeit ordnungsgemäss in die Einwohnerkontrolle eingetragen. Unter die Rubrik „Beruf“ setzte der Gemeindeschreiber allerdings ein Fragezeichen. Denn wie man diesen etwas speziellen Mann, der oft in der prächtigen Allee des Schlosses „unruhig hin und her wanderte“ und diesen Bereich wegen der Maul- und Klauenseuche nicht verlassen durfte, beruflich einordnen sollte, war nicht ganz klar. „Wer damals keine Mistbenne herumkarrte, also Bauer war, erschien den Dorfbewohnern – Ausnahmen machte man beim Pfarrer und beim Lehrer – eher suspekt“, meinte meine Mutter einst zu diesem Thema. „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke: Auch ein Appell an die Konsumgesellschaft weiterlesen