Kategorie-Archiv: Schweiz-EU

Die Unverstandenen – Vollgeld Initiative

Bildlegende: Kommentar von Walter Ostermeier
Am 10. Juni 2018 stimmt die Schweiz über die Vollgeld Initiative ab. Im Moment kann man in vielen Zeitungen über die Initianten lesen. Dabei fällt auf, dass sich Raffael Wüthrich – der Sprecher der Initianten – oft als „Unverstandener“ darstellen lässt. Dabei würde das Adjektiv «selbstverliebt» den Kreis des Initiativkomitees viel träfer charakterisieren. – Weshalb ist das so?
Der Kommentar von Walter Ostermeier
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„Einmischung in innere Angelegenheiten der Schweiz“ – Protest eines Staatsrates!

Der französische Staatspräsidenten François Hollande bekommt Post von Oskar Freysinger. Der Walliser Staatsrat und Vorsteher des Departements für Bildung und Sicherheit protestiert in einem Schreiben gegen den Aufruf der französchischen Sozialisten, die „gefährliche und unmenschliche“ Ausschaffungsinitiative der SVP abzulehnen.

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Politik und Wirtschaft – Die Wirtschaftsprüfung als Pflichtkonsum

Bild: Bernhard Madörin, Basel - kritische Analyse zum Gerichtswesen der Schweiz

Die Schweizer Wirtschaft beklagt sich oft über unnötige Bürokratie und den damit verbundenen Kosten gegenüber Staat und Verwaltung. Der Aufwand geht zulasten der einzelnen Unternehmen, die sich lieber auf Kerngeschäfte konzentrieren und dort investieren, um innovativ und konkurrenzfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zu schaffen. In der wahlen.ch-Serie kommen solche Beispiele zur Sprache. Heute: „Die Wirtschaftsprüfung als Pflichtkonsum“. Mit Tipps und Hinweisen für Unternmehmer, die auch politisch aktiv werden wollen.

Ein Beitrag von Dr. iur. Bernhard Madörin, Steuer- und Treuhandexperte, zugelassener Revisionsexperte RAB, zugelassener Versicherungsvermittler FINMA

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War die Flüchtlingskrise vermeidbar?

Europa, allen voran Deutschland, Österreich und der Schweiz, prognostizierte die Präsidentin der Schweizer Delegation beim Europarat Doris Fiala bereits im Juni dieses Jahres, was jetzt geschieht.Sie zeigte sich nach ihrer Rückkehr von Flüchtlingslagern an der syrisch-türkischen Grenze erschüttert und warnte damals davor, die Türkei allein zu lassen. Es sei für dieses Land unmöglich, Lager mit 2 Millionen Notleidenden alleine zu unterhalten. „Wenn Europa der Türkei nicht zur Seite steht, werden sich die Geflohenen Richtung Europa in Bewegung setzen.“ Die Appelle der Zürcher Wirtschaftspolitikerin blieben ungehört. Fiala war mit ihrer Warnung nicht allein. Auch andere mahnten, nachdem sie das Elend in der Türkei miterlebt hatten. Doch ihre Stimmen blieben an massgebenden Stellen nur vage gehört. Bekommt Europa nun die Quittung für zu passives Beiseitestehen? Der Strom von Notleidenden aus Syrien und anderswo ist unterwegs und reisst nicht ab. Die Welt zeigt sich überrascht und betroffen, überfordert. Auch der Bundesrat legt Solidarität an den Tag. Am Freitag hat die Landesregierung entschieden, im Rahmen des europäischen Umverteilungsprogramms 1’500 Flüchtlingen aus Syrien aufzunehmen.

Ein Beitrag von Cyrill Wyss und Walter Ostermeier
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