Kategorie-Archiv: Soziales

Hier finden Sie Beiträge zur Sozialpolitik in der Schweiz.

War die Flüchtlingskrise vermeidbar?

Europa, allen voran Deutschland, Österreich und der Schweiz, prognostizierte die Präsidentin der Schweizer Delegation beim Europarat Doris Fiala bereits im Juni dieses Jahres, was jetzt geschieht.Sie zeigte sich nach ihrer Rückkehr von Flüchtlingslagern an der syrisch-türkischen Grenze erschüttert und warnte damals davor, die Türkei allein zu lassen. Es sei für dieses Land unmöglich, Lager mit 2 Millionen Notleidenden alleine zu unterhalten. „Wenn Europa der Türkei nicht zur Seite steht, werden sich die Geflohenen Richtung Europa in Bewegung setzen.“ Die Appelle der Zürcher Wirtschaftspolitikerin blieben ungehört. Fiala war mit ihrer Warnung nicht allein. Auch andere mahnten, nachdem sie das Elend in der Türkei miterlebt hatten. Doch ihre Stimmen blieben an massgebenden Stellen nur vage gehört. Bekommt Europa nun die Quittung für zu passives Beiseitestehen? Der Strom von Notleidenden aus Syrien und anderswo ist unterwegs und reisst nicht ab. Die Welt zeigt sich überrascht und betroffen, überfordert. Auch der Bundesrat legt Solidarität an den Tag. Am Freitag hat die Landesregierung entschieden, im Rahmen des europäischen Umverteilungsprogramms 1’500 Flüchtlingen aus Syrien aufzunehmen.

Ein Beitrag von Cyrill Wyss und Walter Ostermeier
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Doris Fiala – Diplomatin mit Weitblick

Bild von Doris Fiala, Nationalrat FDP Zürich im Interview mit wahlen.chDie freisinnige Zürcher Nationalrätin Doris Fiala zeichnet sich durch ihr politisches Engagement zu Gunsten des Wirtschafts- und Arbeitsplatzes Schweiz im In- und Ausland als Diplomatin mit Weitblick aus. Sie präsidiert Swiss Plastics, den wachstumsintensiven Branchenverband der Schweizerischen Kunststoffindustrie. Ausserdem engagiert sie sich in der „Fondation de l’Ecole hôtelière“ für eine international konkurrenz- und leistungsfähige Schweizer Gastronomie. – Im Interview mit wahlen.ch verrät Doris Fiala, wie sie sich ihre Arbeit auf internationaler Ebene nach der Zeit als Präsidentin der Schweizer Delegation beim Europarat vorstellt. Nationalrätin Doris Fiala zu ihrem politischen Engagement in der Legislatur 2015-2020

Gerhard Pfister: Der gradlinige Zuger!

Bild vom wahlen.ch-Interview mit Nationalrat Gerhard Pfister, CVP ZG, zur Zuwanderungs-, Wirtschafts- und Verkehrspolitik Während in der Vergangenheit anderen bürgerlichen CVP-Politikern ihre Partei „zu wässrig“ wurde, und sie ihre Sessel deshalb resignierend räumten – oder einer anderen Partei beitraten -, ist der Zuger Gerhard Pfister, Dr. phil., 1964, einer von denen, die geblieben sind. Im Nationalrat vertritt er in der „Mitte-Partei“ bürgerliche Interessen, und wird über die Parteigrenzen hinweg als gradliniger Allianzpartner geschätzt. Im Interview mit wahlen.ch sagt Pfister, warum er nach 12 Jahren in der Grossen Kammer eine neue Amtsperiode in Angriff nehmen will, in welchem Umfang Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik zu gestalten sind, und wo er in der Verkehrspolitik die Prioritäten setzt. Interview mit Nationalrat Gerhard Pfister, CVP ZG, zur Zuwanderungs-, Wirtschafts- und Verkehrspolitik in der Legislatur 2015-2019

Hannes Germann: «Sicherung von Wohlstand und Arbeitsplätzen!»

Bild vom wahlen.ch-Interview mit Ständerat Hannes Germann, SVP SHDer 59-jährige Hannes Germann gilt als einer der am besten vernetzten Politiker im Eidgenössischen Parlament. 2014 war der Betriebsökonom aus Schaffhausen Ständeratspräsident. In früheren Legislaturen galt Germann über die Parteigrenzen hinweg als valabler Bundesrat der SVP. Dennoch ist ihm der Sprung in die Landesregierung nicht gelungen. Im Interview mit wahlen.ch sagt Germann, warum er wieder kandidiert, welche Schwerpunkte er in der nächsten Amtszeit setzt, und weshalb er sowohl den Sanierungstunnel am Gotthard als auch die Milchkuh-Initiative befürwortet. Interview mit Hannes Germann, Ständerat, SVP SH, zur Wirtschafts- und Verkehrspolitik in der Legislatur 2015-2020

Daniela Schneeberger: «Für die Region Basel – und die Schweiz!»

Bild vom wahlen.ch-Interview mit Nationalrätin Daniela SchneebergerDie Freisinnige Nationalrätin Daniela Schneeberger kommt aus dem Kanton Baselland und will in der Amtsperiode 2015-2020 an den von ihr betreuten Dossiers weiterarbeiten. Schneeberger ist Präsidentin des Verbandes Treuhand Suisse und Mitglied der Finanzkommission sowie der Staatspolitischen Kommission. Ausserdem gehört die 48-jährige Politikerin der Delegation für die Beziehungen zum Deutschen Bundestag an. Im wahlen.ch-Interview äussert sich Schneeberger zur Schweizerischen Zuwanderungs- sowie zur Verkehrspolitik. Interview mit Nationalrätin Daniela Schneeberger, der Präsidentin des Verbandes Treuhand Suisse