Kategorie-Archiv: Wirtschaft

Bündner Regierung teilt Departemente zu

Nach den Wahlen vom 10. Juni 2018 hat die neue Bündner Regierung die Verteilung der Departemente für die Amtsperiode Januar 2019 bis Dezember 2022 vorgenommen:

  • Departement für Volkswirtschaft und Soziales Regierungsrat Marcus Caduff; RR Jon Domenic Parolini, Stellvertreter
  • Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit RR Peter Peyer; RR Mario Cavigelli, Stv.
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement RR Jon Domenic Parolini; RR Marcus Caduff, Stv.
  • Departement für Finanzen und Gemeinden RR Christian Rathgeb; RR Peter Peyer, Stv.
  • Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement RR Mario Cavigelli; RR Christian Rathgeb, Stv..
  • Die Bündner Regierung in neuer Zusammensetzung (von links): Marcus Caduff, Jon Domenic Parolini, Mario Cavigelli, Christian Rathgeb und Peter Peyer.

    Die Bündner Regierung in neuer Zusammensetzung (Amtsperiode Januar 2019 bis Dezember 2022); von links: Marcus Caduff, Jon Domenic Parolini, Regierungspräsident Dr. Mario Cavigelli, Christian Rathgeb und Peter Peyer. (Bild pd/GB)

    Überdeutliches Nein zur Vollgeld-Initiative
    JA zu klaren Schranken; ja zum Geldspielgesetz

    Deutliche Resultate am Abstimmungswochenende vom 10. Juni 2018: Die Vollgeldinitiative wurde mit 75 Prozent Nein-Stimmen abgeschmettert. Ja zu klaren Grenzen sagte der Souverän bei der Beurteilung des Geldspielgesetzes. Simonetta Sommaruga, die Vorsteherin des Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartements EJPD, zeigte sich über dessen Annahme erfreut.

    Abstimmung vom 10.06.2018 – Darum gehts
    Vollgeld-Initiative und Geldspielgesetz

    Am Sonntag vom 10.06.2018 gelangen zwei eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung:
    1. Die Volksinitiative «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!“ (Vollgeld-Initiative);
    2. Das „Bundesgesetz über Geldspiele“ (Geldspielgesetz).
    wahlen.ch berichtet ab 12 Uhr und publiziert Zwischen- und Endergebnisse aus einzlnen Kantonen.

    Die Unverstandenen – Vollgeld Initiative

    Bildlegende: Kommentar von Walter Ostermeier
    Am 10. Juni 2018 stimmt die Schweiz über die Vollgeld Initiative ab. Im Moment kann man in vielen Zeitungen über die Initianten lesen. Dabei fällt auf, dass sich Raffael Wüthrich – der Sprecher der Initianten – oft als „Unverstandener“ darstellen lässt. Dabei würde das Adjektiv «selbstverliebt» den Kreis des Initiativkomitees viel träfer charakterisieren. – Weshalb ist das so?
    Der Kommentar von Walter Ostermeier
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    War No-Billag mehrheitsfähig?
    Sieg der Traditionalisten!

      Die Abstimmungsresultate vom 4. März 2018 im Überblick:
  • Deutliches Ja zum Bundesbeschluss vom 16. Juni 2017 über die neue Finanzordnung 2021
  • Deutliches Nein zur Volksinitiative vom 11. Dezember 2015 „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren“ (Abschaffung der Billag-Gebühren)
  • Kurzkommentar zur abgeschmetterten No-Billag-Initiative von Cyrill Wyss: Wenn am Abstimmungssonntag des 4. März 2018 Traditionalismus als Geisteshaltung jener Kreise zu verstehen ist, die einerseits an Traditionen sowie Selbstverständnissen festhalten, und die andererseits Neuerungen wie sie etwa im Leben der Mitglieder unserer Wissens- und Informationsgesellschaft folgewirksam zu Tage treten, eher skeptisch, ja negativ, teils mit Drohfingern gegenüberstehen, so muss das deutliche Ja zu den Zwangsgebühren für staatlich verordneten Radio- und Fernsehkonsum als ein Sieg der Traditionalisten gewertet werden. War No-Billag mehrheitsfähig?
    Sieg der Traditionalisten!
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