Kategorie-Archiv: Wirtschaft

Symposium Liberal International

FDP, Doris Fiala, Anne Brasseur, Sir Graham Watson, Liberal InternationalGemeinsamer Kampf für Freiheit, Demokratie und Toleranz in Europa! Auf Initiative von Nationalrätin Doris Fiala ist die FDP wieder Mitglied beim Weltverband der Liberalen, Liberal International. Im Namen ihrer Partei initiierte die Präsidentin der Schweizer Delegation im Europarat ein internationales Symposium. Dieses stiess im Kreis des Weltverbandes auf reges Interesse. Aussenminister Didier Burkhalter widmete sich in seiner Rede dem Thema «Freiheit und Verantwortung als Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit». Zum Beitrag über das internationale Symposium «Liberalismus – Visionen für unsere Zukunft!» Die schriftliche Fassung der Ansprache von Aussenminister Didier Burkhalter finden Sie hier

Ja zur Energiewende!


Nationalrat Bernhard Guhl, Präsident der Aargauer BDP:  "Energiewende heisst in den Werkplatz Schweiz investieren!"Bernhard Guhl, BDP-Nationalrat AG, setzt auf Energiewende sowie Förderung des Werkplatzes Schweiz – Der Präsident der Aargauer BDP glaubt, dass seine Partei auch in Zukunft eine Alternative zu den drei bürgerlichen Parteien darstellt. Schwerpunkte im Wahljahr 2015 sieht der einstige Gründer der Kantonalpartei in Wirtschaftsfragen. Wichtig für ihn sind die Weiterentwicklung der Bilateralen Verträge sowie die Umsetzung der Energiewende. Investitionen in erneuerbare Energien seien Investitionen in die Zukunft des Werkplatzes Schweiz. Zum Interview

Kanton Luzern – FDP und SVP gewinnen!

2903151540 – Bei den kantonalen Wahlen Luzern geheh FDP und SVP als Siegerinnen hervor. Beide Parteien legten im Parlament um zwei Sitze zu. Die CVP bleibt mit 38 Mandaten zwar stärkste Fraktion, muss jedoch einen Sessel räumen. Die Auszählung ergab für die 120 Sitze im Kantonsrat folgende Sitzverteilung (Basis Parteistimmen): CVP: 38 (-1), FDP: 25 (+2), SVP: 29 (+2), SP: 16 (+1), Grüne: 7 (-2), GLP: 5 (-1), JUSO: 0 (-1).

Regierungsrat Im ersten Wahlgang erreichten die bisherigen Guido Graf, CVP, Robert Küng, FDP, und Reto Wyss, CVP das absolute Mehr. Nicht gewählt sind: Marcel Schwerzmann (parteilos, bisher), 43’562 Stimmen; Paul Winiker(SVP), 42’842; Felicitas Zopfi (SP), 34’231; Michael Töngi (Grüne), 20’241; Irina Studhalter (Junge Grüne), 11’808. Der zweite Wahlgang findet am 10. Mai 2015 statt. Für die beiden noch nicht besetzten Sitze kandidieren Marcel Schwerzmann, Paul Winiker und Felicitas Zopfi. Die Parteien wollen sich unterstützen. Sie empfehlen deshalb Winiker und Zopfi.

Spannendes Wahljahr im Kanton Zürich (3)

Dass das Wahljahr 2015 im Kanton Zürich nicht bloss bei den Regierungsrats-, sondern auch bei den Ständeratswahlen (siehe Teile 1 und 2) spannend ist und vielleicht sogar in der Geschichte als besonderes hervorgehoben wird, dafür sorgt auch Roger Köppel.

Ein Kommentar von Cyrill Wyss

Der im März 50 Jahre alt werdende Vater von drei Kindern, Journalist und Verleger der Weltwoche will künftig nicht nur über das Schweizer Polit-Geschehen schreiben, diskutieren oder Vorträge halten, sondern proaktiv mitgestalten. Dass er am 18. Oktober als SVP-Nationalrat gewählt wird, ist wahrscheinlich. Wenn dem so ist, was kann er verändern?

Roger Köppel kandidiert als SVP-Nationalrat (Bild: Philipp Zinniker)
Mitgestalten ist gefragt: Verleger und CR der Weltwoche Roger Köppel , Nationalratskandidat 2015.

So wahrscheinlich seine Wahl, so unwahrscheinlich ist, dass ihm als Parlamentarier eine blühende Politkarriere zu Füssen liegt. Denn Köppel ist kein Wasserträger, der wie eine Windfahne einfach ein- oder ausgefahren werden kann. Dennoch hat er sich entschieden, in die Reihen der SVP einzutreten. Weshalb er nicht – wie etwa Thomas Minder – als Einzelkämpfer in die Polit-Arena steigt, mag er sich gut überlegt haben. – Roger Köppel als Parteisoldat? Warum nicht?

Und die SVP? Wird sie sich an seine selbstsichere Art, seine stilsicheren und differenziert gestalteten Interpretationen gewöhnen können? Wie verhalten sich die Hartgesottenen in den eigenen Reihen, wenn Köppel seine Meinung sagt und plötzlich Argumente einbringt, die niemand berücksichtigt hat? Wie verhält sich der Neugewählte, wenn er völlig unerwartet und hautnah erlebt, wie es hinter den Kulissen der Polit-Bühnen so zu und her geht? Glaubt er tatsächlich, sich da behaupten zu können? Vor allem in Fragen, wo es um die Wurst geht. Dann nämlich, wenn in eigenen Reihen auf einmal gemetzelt statt geschmeichelt wird? Frei nach dem Motto: Jeder gegen jeden, und einer über allen!

Die Kunst der Politik besteht darin, Mehrheiten zu bilden. Eigene Interessen mit jenen anderer zu verbinden. Allein so ist es möglich, Forderungen in politische Vorstösse umzuwandeln. Nur so, mit der eigenen Fraktion sowie mit Vertretern anderer Parteien und Gruppierungen im Rücken, werden Vorstösse in den Räten mehrheitsfähig. Das sind die Regeln. Wer sie nicht oder zu wenig beherrscht, der scheitert. Selbst als vielgepriesene Galionsfigur. Das lehrt die Geschichte. Roger Köppel kennt diese Regeln als Journalist. Was sie für den einzelnen Politiker im Alltag konkret bedeuten, wird er nach dem 18. Oktober erfahren. – Angenommen, er wird als Zürcher SVP-Nationalrat gewählt.