„Neue progressive Bewegung“


Wahlen 2015, SP Migrantinnen Logo

Der Vizepräsident der SP Kanton St. Gallen, Arber Bullakaj, startet als Nationalratskandidat und SP-Führungsverantwortlicher „eine neue progressive Bewegung.“ In einem Communiqué fordert er die Öffentlichkeit zum Mitmachen auf. – Mit dem Aufbau der SP MigrantInnen Kanton St. Gallen unternehme die SP einen weiteren wichtigen Schritt, „um die Zusammenarbeit mit MigrantInnen auszuweiten und ihre Stellung in der SP zu stärken“, heisst es in der Mitteilung an alle, die sich für „Chancengleichheit und eine faire Demokratie in unserem Kanton stark machen wollen.


Und begründend heisst es in der Medienmitteilung: „Die Schweiz hat traditionell immer von eingewanderten Personen profitiert und wird auch in Zukunft auf sie angewiesen sein. Die Gruppe SP MigrantInnen St. Gallen setzt sich für die Chancengleichheit der ausländischen Bevölkerung ein. Sie fördert insbesondere ihre Teilhabe am öffentlichen Leben. Wer in der Schweiz lebt, soll mitentscheiden und mitbestimmen dürfen und somit vollständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Die Mitglieder der SP MigrantInnen müssen weder über einen Migrationshintergrund noch über einen Schweizer Pass verfügen. Willkommen sind alle, die dazu beitragen wollen, dass das Mitbestimmungsrecht – und somit die politische und gesellschaftliche Integration – der MigrantInnen gefördert wird.

Im gegenwärtigen politischen Klima, in welchem die AusländerInnen und SchweizerInnen mit Migrationshintergrund vermehrt als Sündenbock herhalten müssen, braucht es die SP MigrantInnen mehr denn je. Durch die SP MigrantInnen Kanton St. Gallen wird ein Gegenpol zur oft hetzerischen Politik errichtet und somit die Wertschätzung gegenüber den Migrantinnen und Migranten ausgedrückt. Das Image der Migrantinnen und Migranten, welches in den letzten Jahren durch rechte Propaganda weitgehend zerrissen wurde, soll durch positive Kampagnen verbessert werden. Im globalisierten 21. Jahrhundert setzt sich die SP MigrantInnen Kanton St. Gallen für eine soziale Schweiz und eine faire Demokratie ein. Für den Aufbau der SP MigrantInnen Kanton St. Gallen werden nach wie vor Mitglieder gesucht, welche sich für die Menschenrechte und Religionsfreiheit und gegen Diskriminierungen aller Art einsetzen wollen.“

Interview mit Arber Bullakaj, Finanz-Experte, Erfolgsunternehmer – und SP-Politiker

Ein Gedanke zu „„Neue progressive Bewegung““

  1. Dazu, sehr geehrter Herr Bullakaj hätte ich einige Fragen. – Sind sie noch heute kosovarischer Staatsbürger? Weshalb geht ein Mann mit ihren Fähigkeiten, als Berufserfahrung geben sie an:
    „Geschäftsführer und Partner – nicht in die Heimat seiner Wurzeln zurück – und hilft seinem Volk eine echte Demokratie zu Gründen und auch wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen? Was meint man, wenn man von der „kosovarischen Connection“ hört? Was spüren sie, wenn eine kosovarischer Fussballspieler, der für die Schweiz spielt, ein Tor gegen Kosovo erzielt? Finden sie es richtig, wenn dann die kosovarischen Spieler mit Schweizer Kreuz auf der Brust, kosovarische Fahnen schwingen und politische Handzeichen macht? Weshalb sind sie nicht bei der CVP? Kann ein Sozialhilfe-Bezüger bei ihnen Hilfe finden?
    Es würde mich sehr freuen, wenn sie uns Lesern dieses Blogs antworten würden.
    Zu ihrem neuen Ziel, einen Sitz im Nationalrat für die SP für den Kanton St. Gallen wünsche ich ihnen viel Erfolg.
    W. Ostermeier, Buchs SG

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