Rücktritt Widmer-Schlumpf: «Zum Abschied noch ein Ei gelegt!»

Bevor Finanzministerin Widmer-Schlumpf ihren Verzicht auf eine Wiederwahl begründet habe, „hat sie noch schnell den Entwurf für einen Verfassungsartikel über Klima- und Stromabgaben vorgestellt“, kritisiert Irene Aegerter von .energiesuisse.net. So habe sie ihrer Amtskollegin und Energieministerin Doris Leuthard „noch schnell ein Ei gelegt.“ Wie diese damit umgehe, sei fraglich, denn die Energiestrategie 2050 sei weder in den Eidgenössischen Räten zu Ende beraten noch vom Volk abgesegnet. – Im Interview mit wahlen.ch erläutert die Physikerin, weshalb sie die „Antwort unserer Landesregierung auf Fukhusima“ als Schnellschuss beurteilt, und wie sich die Schweiz bei der Forschung und Entwicklung sowie bei der Erschliessung neuer Märkte auf globaler Ebene ins Abseits stellt, „wenn die Kernenergie als wesentlicher Teil einfach ausgeklammert wird.“

Ein Gedanke zu „Rücktritt Widmer-Schlumpf: «Zum Abschied noch ein Ei gelegt!»“

  1. Endlich eine Fachperson, die sich sachlich zur emotional geführten Energiedebatte äussert. Im dafür zuständigen Bundesamt und auch in den Reihen bürgerlichen Parteien scheint man die mit der anvisierten Energiewende verbundenen Konsequenzen für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft einfach auszublenden. Bravo Frau Dr. Aegerter. Das Volk soll mitreden können.

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