St. Gallen – Pensionierter GS gibt Geld zurück – SP fordert Überprüfung der Personalverordnung

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Der ehemalige GS des St. Galler Gesundheitsdepartementes gibt das Geld zurück. - Die SP fordert eine Überprüfung der Personalverordnung.
Roman Wüst, der ehemalige Generalsekretär des Gesundheitsdepartementes habe sich entschlossen, den gesamten Betrag – den er wegen nicht bezogenen Ferien als Abgeltung erhalten hat – an die Staatskasse zurückzuzahlen. Dies teilt der Regierungsrat des Kantons St. Gallen den Medien mit.

Der auf Ende 2015 zurückgetretene Kadermann blickt auf eine 33-jährige Tätigkeit in der Staatsverwaltung zurück. Mit der Begründung, er habe über Jahre keine Ferien bezogen, bekam er eine Überweisung. Die Abfindung wurde zum Gesprächsthema: Das St. Galler Tagblatt begann zu recherchieren und fand heraus, dass sich die Zahlung in der Höhe eines Jahreslohnes bewegte. – Im Kanton St.Gallen beträgt dieser für einen Generalsekretär zwischen 170’000 und 220’000 Franken. Die Honorierung gründet in der Regel auf Vertrauensarbeitszeit sowie der Leistung von zusätzlichen Einsätzen. – Wüst ist Vorstandsmitglied der Caritas St.Gallen-Appenzell.


Mit der Geldrückgabe ist die Geschichte noch nicht vom Tisch. – Wie die SP St.Gallen in einem Communiqué mitteilt, reicht sie in der April-Session zusammmen mit den Grünen einen parlamentarischen Vorstoss ein. Darin fordert sie eine Überprüfung der Personalverordnung. Mit einer Präzisierung der Verordnung sollen Lücken in Bezug auf rückwirkende Geltendmachung von Überzeit und/oder Ferienansprüchen für leitende Angestellte geschlossen werden.

Die Regierung hat bereits eine juristische Überprüfung der Abgeltung für Wüst vornehmen lassen. Diese Überprüfung habe ergeben, «dass sie rechtmässig war.» Heisst es in ihrer Mitteilung.