Studie zu staatlicher Medienförderung –
Hören Sie die Glocken läuten?

Bildlegende: Kommentar von Walter Ostermeier
Wie wurde für ein Ja für die Billag Vorlage gekämpft. Man hatte es sich fast nicht vorstellen, dass die Befürworter ein so leichtes Spiel hatten. Die gesamte Printmedienlandschaft hatte sich zur Verfügung gestellt. Auch das unbeliebte «srf» hatte fleissig mitgeholfen. Oft am Rande der Legalität. Wer nun gedacht hatte, dass wir uns wieder dem Alltag zuwenden können irrt sich.
Ein Kommentar von Walter Ostermeier
Noch sieht man kaum Spuren, was punkto Mediensteuer auf uns zukommen könnte. Erst seit kurzem gibt es nun eine Studie, die festhält, dass es zu viele Zeitungs-Titel gebe, dass es an der inhaltlichen Qualität fehle und dass die Medienblätter auf zu wenige Eigentümer verteilt seien. Die Digitalen Medien seien das Grab für die Printmedien.

Eine Studie braucht ja auch eine Empfehlung. Diese Empfehlung geht dahin, dass man um eine Staatliche Förderung nicht herumkomme. Diese Förderung zielt darauf, die Medienerzeuger und mit ihnen die Journalisten zu unterstützen. Hören Sie die Glocken läuten? Wie es aussieht, hat man die Billagprämien gesenkt, nicht um den Steuerzahler zu entlasten, sondern um die Mediensteuer ein zuführen.

Die Schweiz beschäftigt gut zwanzigtausend Journalisten, dass ergibt ca. ein Journalist auf 420 Einwohner. Diese Anzahl ist viel zu gross, wenn man bedenkt, dass eine der Weltbesten Zeitungen die «NZZ» nur noch eine Auflage von ca. 112’000 hat. Zu dieser Anzahl Journalisten kommen jetzt neu die «Digital-Nomaden». Sie sagen von sich, dass sie keinen festen Wohnsitz besitzen. Einer von ihnen sagt, mit 2000 Franken Lohn pro Monat stehen mir alle Wege offen. Er wählt Grün und hat seit 2015 über 100 Länder bereist. Er zahlt zum Beispiel keine Steuern. Er nutzt nur, da kommt mir nur ein Wort in den Sinn «Schmarotzer». Er ist bestimmt auch für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, daher wahrscheinlich die 2000 Franken Monatslohn. Die Glocken läuten, nicht um neues Glück zu feiern sondern um die «Freie Wirtschaft» zu begraben.

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