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Wahlen 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

In wenigen Tagen ist klar, wer die Eidgen√∂ssischen Wahlen 2015 gewonnen, und wer sie verloren hat. – Sind die kleinen Trendparteien die grossen Verlierer, wie derzeit von Beobachtern prognostiziert wird? Wenn nicht, unter welchen Voraussetzungen m√ľsste mit √úberraschungen gerechnet werden?

Nehmen wir an, wider Erwarten k√§men 30 Prozent aller wahlf√§higen B√ľrgerinnen und B√ľrger – die sonst nie w√§hlen gehen – f√ľr einmal zum Entscheid, diesmal nicht im Abseits stehen zu bleiben. Nehmen wir weiter an, ihr Ego; ihr Selbstbewusstsein w√ľrde durch eine Art Adrinalinstoss dermassen befl√ľgelt, dass sie sich dazu entscheiden, bei den Eidgen√∂ssischen Wahlen 2015 mitzureden und ihren Wahlzettel nach eigenem Befinden zu gestalten. Frei nach dem Motto: wer nicht selbst politisiert, der wird politisiert!

Was passiert, wenn pl√∂tzlich eine grosse Mehrheit an Mieterinnen und Mietern, an Raucherinnen und Rauchern, an Autofahrerinnen und Autofahrern, an Stubenhockern und Pantoffeltr√§gern, die sich im Alltag oder via Neue Medien √ľber diese und jene Einschr√§nkung, die unversch√§mten Heizkostenabrechnungen, hohe Krankenkassenpr√§mien, Geb√ľhren bei Post und Bank, stupide Spr√ľche an Radio- und Fernsehen aufregen, pl√∂tzlich zum Stimm- und Wahlumschlag greifen?

Was passiert, wenn sich die sonst so friedlichen konsumfreundlichen B√ľrgerinnen und B√ľrger pl√∂tzlich in ihren Ehrenwertesten kneifen, sich in eine ruhige Ecke zur√ľckziehen, um dort etwas zu tun, was sie noch nie getan haben. N√§mlich selber zu bestimmen, indem sie stimmen gehen. Wie s√§hen die Wahl- und Abstimmungsresultate aus, wenn sich eine W√§hlerschaft selbst mobilisieren w√ľrde? Wer w√ľrde gew√§hlt, wenn sich die Mehrheit der W√§hlenden pl√∂tzlich dazu entschliessen w√ľrde, nicht mehr einfach SVP, SP, CVP oder FDP zu w√§hlen?

Wer bek√§me das Erstklass-GA, wenn die B√ľrgerinnen und B√ľrger pl√∂tzlich den – im Wahlcouvert vorhandenen – leeren Stimmzettel zur Hand n√§hmen und dort nur jene Namen der Nationalratskandidatinnen und kandidaten zwei mal notierten, die sie pers√∂nlich kennen? Und wie k√§me es heraus, wenn die beiden St√§nderatinnen oder St√§nder√§te pl√∂tzlich unabh√§ngig von der Empfehlung einer einzelnen Partei auf den Zettel gesetzt w√ľrden?

Volkswahl. So könnte eine Überraschung am Wahlsonntag entstehen.

Wahlplakate 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

Neue Listenverbindung im Kanton Z√ľrich

Im Kanton Z√ľrich geben BDP, CVP, Ecopop, EVP, GLP, Piraten und die Tierpartei eine Listenverbindung bekannt. Damit w√ľrden die Kr√§fte in der Mitte geb√ľndelt, „um die Nachteile des heute ungerechten Wahlverfahrens gegen√ľber grossen Parteien wenigstens teilweise auszugleichen.“

Die Parteien h√§tten mit der Listenverbindung kein Wahlb√ľndnis mit inhaltlichen Gemeinsamkeiten beschlossen. Jede Partei werde weiterhin eigenst√§ndig politisieren, wird in der gemeinsamen Medienmitteilung festgehalten.

Wahlen 2015 - Kandidatur Nationalrat: Kt. Z√ľrich - Thomas M√§rki, Tierpartei Schweiz

Video-Porträt des Präsidenten
und Z√ľrcher Nationalsratskandidaten
der Tierpartei Schweiz, Thomas Märki

567 Bernerinnen und Berner wollen’s wissen!

Im Kanton Bern wollen 212 Frauen und 355 M√§nner in den Nationalrat. Sie kandidieren auf 26 Listen um einen der 25 Sitze, die der Kanton Bern in der Grossen Kammer belegt. Wie die Staatskanzlei weiter bekannt gibt, ist es unter den Parteien zu 5 Listenverbindungen gekommen. Die k√ľrzeste ist jene der FDP. Sie hat sich mit der Jungpartei zusammengeschlossen. Die SP ist mit den Gr√ľnen GPS sowie gleichgesinnten Nachwuchsparteien verbunden. Die SVP hat sich mit dem „Alpenparlament“ und den ihr anverwandten Organisationen zusammengeschlossen. Nicht weniger als 17 Verbindungen (inkl. Unterverbindungen) ist die BDP eingegangen. Darunter die CVP, GLP und EVP. Und schliesslich spannen die Eidgen√∂ssisch-Demokratische Union EDU sowie die Schweizer Demokraten SD zusammen.

Ein Oberländer auf Wahlkampftour

Erich von Siebenthal , Nationalrat, SVP, Bern, lebt mit seiner Familie als Bergbauer und Gesch√§ftsf√ľhrer einer kleinen Bergbahn in Gstaad im Berner Oberland.
Erich von Siebenthal lebt mit seiner Familie als Bergbauer und Gesch√§ftsf√ľhrer einer kleinen Bergbahn in Gstaad im Berner Oberland.

Beat Flach, GLP-Nationalrat AG

Beat Flach, GLP-Nationalrat AG, bedauert die Haltung der CVPDie Gr√ľnliberalen stehen im Aargau vor einer neuen Sitaution: Die CVP wollte von einer Listenverbindung mit ihnen nichts wissen, und die Gr√ľnen haben sich mit der SP gepaart. Nationalrat Beat Flach bedauert die Haltung der CVP, steigt durch die GLP-EVP-BDP-Koalition jedoch erhobenen Hauptes in den Kampf um seinen Sitz in Bern. Zum Interview mit Beat Flach

EVP setzt auf Lilian Studer

Wahlen 2015 Zum Interview mit Lilian Studer vom 15. Mai 2015 in Wildegg: Die EVP √ľberzeugt durch Taten und pers√∂nliche Begegnungen mit B√ľrgerinnen und B√ľrgern.Lilian Studer will die Aargauer EVP im Nationalrat „durch Sachpolitik √ľberzeugen.“ Die Kandidatin pr√§sidiert die EVP-Fraktion im Aargauer Grossrat. Im Interview √§ussert sie sich zur Listenverbindung mit der bdp und glp. – Rein rechnerisch verspricht sich ihre Partei damit eine bessere Ausgangslage als durch einen Schulterschluss mit der grossen CVP. Lilian Studer zu Erfahrungen, Schwerpunkten sowie ihren Auftritten im Wahljahr 2015. Zum Videobeitrag