Schlagwort-Archiv: Nationalrat

Als Unternehmer nach Bern

Christian Neuweiler, Nationalratskandidat und Stahlunternehmer, FDP TGSeit dem Abgang Peter Spuhlers (Stadler Rail) hat der Kanton Thurgau im Nationalrat keinen Unternehmer mehr. Das will Christian Neuweiler ändern. Der 56-jährige Maschinenbau-Ingenieur leitet dicht an der Grenze zu Deutschland ein Stahlunternehmen mit 70 Angestellten. Er präsidiert die Kantonale Industrie- und Handelskammer und fĂĽhrt in weiteren Verbänden die Berufsbildung so voran, „damit unsere jungen Berufsleute zukunftsorientiert und ĂĽberlebensfähig in die Arbeitswelt eintauchen können.“ Nun will Neuweiler ins Bundesparlament um dort „die Position der Ostschweizer Werkplätze besser zu stärken.“ – Im Interview mit wahlen.ch erklärt der Unternehmer, weshalb er an die Zukunft des Industriestandortes Schweiz glaubt, wie staatliche Eingriffe gut verankerte Unternehmen schwächen, und warum er sich fĂĽr eine gute Beziehung zwischen einer „selbstbewussteren Schweiz“ und der EU engagiert. Interview mit Christian Neuweiler, Nationalratskandidat und Stahlunternehmer, FDP TG

Sind die GrĂĽnen wirtschaftsfeindlich?

Statement von Bastien Girod, Zürcher Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen Der Zürcher Nationalrat Bastien Girod, tritt im Wahlkampf 2015 als Ständeratskandidat der Grünen GPS, Zürich gegen einen der Hauptfavoriten der Schweizer Wirtschaftspolitiker, FDP-Nationalrat Ruedi Noser an. An der Delegiertenversammlung vom 22. August 2015 in Schaffhausen, erklärt Bastien Girod, weshalb die Grünen keine Feinde der Schweizer Wirtschaft sind, aus welcher Perspektive sie gar als liberale Partei beurteilt werden sollten und von wem Bürokratie und Formularkriege aus seiner Sicht tatsächlich initiiert worden sind. Zum Statement von Bastien Girod, Zürcher Nationalrat und Ständeratskandidat der Grünen

„Die Ziele und Kernforderungen“

Die riesigen globalen Probleme mit der Ernährung aller Menschen, die auf dieser Erdkugel leben, werden uns täglich via Medien kommuniziert.

Von SVP-Nationalrat Ernst Schibli, Otelfingen (ZH)

2,5 Milliarden Menschen haben nicht genug zu essen oder gar Hunger. Diese Tatsache zeigt mit aller Deutlichkeit auf, welche zentrale Bedeutung eine qualitativ und quantitativ hochstehende einheimische Nahrungsmittelproduktion und –versorgung haben. Die Forderungen der SVP wollen deshalb die inländische produzierende Landwirtschaft stärken, den nicht verkraftbaren, ruinösen grenzenlosen Agrarfreihandel beerdigen und den Schweizer Bauernfamilien mehr Planungs- und Investitionssicherheit geben. Zudem verlangt die SVP, dass die Agrarbürokratie massiv reduziert und das bäuerliche Erwerbseinkommen über die Produktepreise, der Leistung und Verantwortung entsprechend, angepasst wird.
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„Partei ergreifen“

Roger Köppel ist Journalist und Verleger der Weltwoche. Er kandidiert als SVP-Nationalrat.Für Roger Köppel, den Chefredaktor und Verleger der Weltwoche, ist es an der Zeit, „Partei zu ergreifen und sich für die Schweizer Werte zu engagieren.“ Ob er dies in der Rolle als Journalist und Weltwoche-Verleger oder als Politiker tue, habe eine untergeordnete Bedeutung, wertet der Zürcher Nationalratskandidat gegenüber wahlen.ch. Ausserdem macht er kurz vor einem seiner ersten Auftritte als Wahlkämpfer im Kanton Obwalden deutlich, weshalb er sich als liberaler Denker nicht in den Reihen der Freisinnigen, sondern in jenen der SVP (ehemals Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei) eingereiht hat. Zum Auftritt Roger Köppels vor den SVP-Delegierten in Kerns OW

Praktiker aus Leidenschaft!

Hansjörg Knecht, NR und SR-Kandidat, SVP, AGDer Aargauer Unternehmer Hansjörg Knecht hat in den vergangenen 20 Jahren in neueste Technologien investiert. Seine Müllerei erfüllt höchste Qualitätsansprüche und gilt weltweit als einer der modernsten Betriebe. Nun kandidiert der 55-jährige Nationalrat aus Leibstadt für einen Sitz im Ständerat. Dort will er sich “für eine vernünftige Energiepolitik, weniger Staatsbürokratie und vor allem für die Anliegen von Unternehmern sowie der Landwirtschaft einsetzen.” Es sei höchste Zeit, dass in der Kleinen Kammer bürgerliche Anliegen wieder ernstgenommen würden, so der SVP-Politiker. Fakt sei, dass er im Parlament einer der wenigen Unternehmer sei, die mit beiden Beinen in einem eigenen Betrieb die Feder führten, bedauert der Kandidat gegenüber wahlen.ch. Zum Porträt von Hansjörg Knecht, NR und SR-Kandidat, SVP, AG