Schlagwort-Archiv: SP

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Wahlen 2015 -  St√§nderat Paul Rechsteiner, die Nationalr√§tinnen Claudia Friedl, Barbara Gysi von der SP St. GallenDie SP St. Gallen verf√ľgt in St√§nderat Paul Rechsteiner sowie in den beiden Nationalr√§tinnen Claudia Friedl und Barbara Gysi √ľber eine solide Vertretung im Eidgen√∂ssischen Parlament. Im Interview mit wahlen.ch erkl√§ren sie, auf welcher Linie sie in die Legislatur 2015‚Äď2019 ziehen m√∂chten, wo sie als VertreterInnen aus dem Grenzkanton in der Ostschweiz Schwerpunkte setzen, und wie sie die Chancen ihrer Partei vor den Eidgen√∂ssischen Wahlen im Oktober 2015 einsch√§tzen. Interview mit St√§nderat Paul Rechsteiner sowie den Nationalr√§tinnen Claudia Friedl und Barbara Gysi.

Bilderbuchstart!

Monika Simmler, SP, SG - Bilderbuchstart einer Polit-Karriere! Ihre politische Karriere startete Monika Simmler als 17-j√§hrige Kantonssch√ľlerin bei den Jungsozialisten. Heute pr√§sidiert die Juristin die SP des Kantons St. Gallen und sitzt im Vorstand massgebender kantonaler Verb√§nde. In der Stadt St.Galler Legislative sammelt sie seit 2012 erste Erfahrungen als Parlamentarierin. Nun m√∂chte die wissenschaftliche Mitarbeiterin am ‚ÄěLehrstuhl f√ľr Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie‚Äú an der HSG ihre politische Karriere als Nationalr√§tin fortsetzen. Zum Interview mit Monika Simmler, Nationalratskandidatin SP SG

‚ÄěN√§he zum Volk‚Äú

‚ÄěN√§he zum Volk‚Äú angesagt! - Nationalrat Toni Brunner kandidiert als St. Galler St√§nderatF√ľr Nationalrat und SVP-Pr√§sident Toni Brunner stellt ‚Äědie N√§he zum Volk‚Äú ein wesentlicher Bestandteil zum Wahlkampf 2015 dar. Der St. Galler Landwirt kandidiert im Ostschweizer Grenzkanton – neben Karin Keller-Sutter (FDP) und Paul Rechsteiner (Pr√§sident des Gewerkschaftsbundes, SP) auch als St√§nderat. Im ersten Anlauf, 2011, hat er den Sprung ins St√∂ckli nicht geschafft. In Sachen Listenverbindungen ist seine Partei gegen√ľber den anderen b√ľrgerlichen offen. Wie im Aargau gebe es noch weitere Kantone, wo solche Verbindungen Sinn machten, betont der Parteipr√§sident gegen√ľber wahlen.ch. – Brunner zum Wahlkampf 2015, zu Parteiengepl√§nkel, Listenverbindungen und den Verz√∂gerungen bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative.
Zum Beitrag mit Toni Brunner

Spannendes Wahljahr im Kanton Z√ľrich (3)

Dass das Wahljahr 2015 im Kanton Z√ľrich nicht bloss bei den Regierungsrats-, sondern auch bei den St√§nderatswahlen (siehe Teile 1 und 2) spannend ist und vielleicht sogar in der Geschichte als besonderes hervorgehoben wird, daf√ľr sorgt auch Roger K√∂ppel.

Ein Kommentar von Cyrill Wyss

Der im M√§rz 50 Jahre alt werdende Vater von drei Kindern, Journalist und Verleger der Weltwoche will k√ľnftig nicht nur √ľber das Schweizer Polit-Geschehen schreiben, diskutieren oder Vortr√§ge halten, sondern proaktiv mitgestalten. Dass er am 18. Oktober als SVP-Nationalrat gew√§hlt wird, ist wahrscheinlich. Wenn dem so ist, was kann er ver√§ndern?

Roger Köppel kandidiert als SVP-Nationalrat (Bild: Philipp Zinniker)
Mitgestalten ist gefragt: Verleger und CR der Weltwoche Roger Köppel , Nationalratskandidat 2015.

So wahrscheinlich seine Wahl, so unwahrscheinlich ist, dass ihm als Parlamentarier eine bl√ľhende Politkarriere zu F√ľssen liegt. Denn K√∂ppel ist kein Wassertr√§ger, der wie eine Windfahne einfach ein- oder ausgefahren werden kann. Dennoch hat er sich entschieden, in die Reihen der SVP einzutreten. Weshalb er nicht – wie etwa Thomas Minder – als Einzelk√§mpfer in die Polit-Arena steigt, mag er sich gut √ľberlegt haben. – Roger K√∂ppel als Parteisoldat? Warum nicht?

Und die SVP? Wird sie sich an seine selbstsichere Art, seine stilsicheren und differenziert gestalteten Interpretationen gew√∂hnen k√∂nnen? Wie verhalten sich die Hartgesottenen in den eigenen Reihen, wenn K√∂ppel seine Meinung sagt und pl√∂tzlich Argumente einbringt, die niemand ber√ľcksichtigt hat? Wie verh√§lt sich der Neugew√§hlte, wenn er v√∂llig unerwartet und hautnah erlebt, wie es hinter den Kulissen der Polit-B√ľhnen so zu und her geht? Glaubt er tats√§chlich, sich da behaupten zu k√∂nnen? Vor allem in Fragen, wo es um die Wurst geht. Dann n√§mlich, wenn in eigenen Reihen auf einmal gemetzelt statt geschmeichelt wird? Frei nach dem Motto: Jeder gegen jeden, und einer √ľber allen!

Die Kunst der Politik besteht darin, Mehrheiten zu bilden. Eigene Interessen mit jenen anderer zu verbinden. Allein so ist es m√∂glich, Forderungen in politische Vorst√∂sse umzuwandeln. Nur so, mit der eigenen Fraktion sowie mit Vertretern anderer Parteien und Gruppierungen im R√ľcken, werden Vorst√∂sse in den R√§ten mehrheitsf√§hig. Das sind die Regeln. Wer sie nicht oder zu wenig beherrscht, der scheitert. Selbst als vielgepriesene Galionsfigur. Das lehrt die Geschichte. Roger K√∂ppel kennt diese Regeln als Journalist. Was sie f√ľr den einzelnen Politiker im Alltag konkret bedeuten, wird er nach dem 18. Oktober erfahren. – Angenommen, er wird als Z√ľrcher SVP-Nationalrat gew√§hlt.