Schlagwort-Archiv: SVP

SVP setzt auf „Freiheit in der Medienschweiz“

„In Form von Antr√§gen und Vorst√∂ssen“ werde sie die Schaffung wettbewerbsfreundlicher Rahmenbedingungen im Schweizer Medienmarkt ins Parlament einfliessen lassen. Dies liessen Vertreter der SVP auf einer Medienkonferenz verlauten. – Es sei falsch, „wenn privaten Unternehmen der Markteintritt durch staatliche Interventionen (inhaltlich, finanziell, regulatorisch) verunm√∂glicht oder erschwert wird.“
Zu den Hauptreferaten:
Nationalrat, CR und Weltwoche-Verleger Roger K√∂ppel: „Nein zu einer SRG der nationalen Einbunkerung“
Nationalrat Franz Gr√ľter, CEO von green.ch: „Die SVP k√§mpft f√ľr ein freies Internet“
Nationalrat Jean-Fran√ßois Rime: „Grundversorgung statt Vollversorgung“
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Wahlen 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

In wenigen Tagen ist klar, wer die Eidgen√∂ssischen Wahlen 2015 gewonnen, und wer sie verloren hat. – Sind die kleinen Trendparteien die grossen Verlierer, wie derzeit von Beobachtern prognostiziert wird? Wenn nicht, unter welchen Voraussetzungen m√ľsste mit √úberraschungen gerechnet werden?

Nehmen wir an, wider Erwarten k√§men 30 Prozent aller wahlf√§higen B√ľrgerinnen und B√ľrger – die sonst nie w√§hlen gehen – f√ľr einmal zum Entscheid, diesmal nicht im Abseits stehen zu bleiben. Nehmen wir weiter an, ihr Ego; ihr Selbstbewusstsein w√ľrde durch eine Art Adrinalinstoss dermassen befl√ľgelt, dass sie sich dazu entscheiden, bei den Eidgen√∂ssischen Wahlen 2015 mitzureden und ihren Wahlzettel nach eigenem Befinden zu gestalten. Frei nach dem Motto: wer nicht selbst politisiert, der wird politisiert!

Was passiert, wenn pl√∂tzlich eine grosse Mehrheit an Mieterinnen und Mietern, an Raucherinnen und Rauchern, an Autofahrerinnen und Autofahrern, an Stubenhockern und Pantoffeltr√§gern, die sich im Alltag oder via Neue Medien √ľber diese und jene Einschr√§nkung, die unversch√§mten Heizkostenabrechnungen, hohe Krankenkassenpr√§mien, Geb√ľhren bei Post und Bank, stupide Spr√ľche an Radio- und Fernsehen aufregen, pl√∂tzlich zum Stimm- und Wahlumschlag greifen?

Was passiert, wenn sich die sonst so friedlichen konsumfreundlichen B√ľrgerinnen und B√ľrger pl√∂tzlich in ihren Ehrenwertesten kneifen, sich in eine ruhige Ecke zur√ľckziehen, um dort etwas zu tun, was sie noch nie getan haben. N√§mlich selber zu bestimmen, indem sie stimmen gehen. Wie s√§hen die Wahl- und Abstimmungsresultate aus, wenn sich eine W√§hlerschaft selbst mobilisieren w√ľrde? Wer w√ľrde gew√§hlt, wenn sich die Mehrheit der W√§hlenden pl√∂tzlich dazu entschliessen w√ľrde, nicht mehr einfach SVP, SP, CVP oder FDP zu w√§hlen?

Wer bek√§me das Erstklass-GA, wenn die B√ľrgerinnen und B√ľrger pl√∂tzlich den – im Wahlcouvert vorhandenen – leeren Stimmzettel zur Hand n√§hmen und dort nur jene Namen der Nationalratskandidatinnen und kandidaten zwei mal notierten, die sie pers√∂nlich kennen? Und wie k√§me es heraus, wenn die beiden St√§nderatinnen oder St√§nder√§te pl√∂tzlich unabh√§ngig von der Empfehlung einer einzelnen Partei auf den Zettel gesetzt w√ľrden?

Volkswahl. So könnte eine Überraschung am Wahlsonntag entstehen.

Wahlplakate 2015: Wer gewinnt; wer verliert?

567 Bernerinnen und Berner wollen’s wissen!

Im Kanton Bern wollen 212 Frauen und 355 M√§nner in den Nationalrat. Sie kandidieren auf 26 Listen um einen der 25 Sitze, die der Kanton Bern in der Grossen Kammer belegt. Wie die Staatskanzlei weiter bekannt gibt, ist es unter den Parteien zu 5 Listenverbindungen gekommen. Die k√ľrzeste ist jene der FDP. Sie hat sich mit der Jungpartei zusammengeschlossen. Die SP ist mit den Gr√ľnen GPS sowie gleichgesinnten Nachwuchsparteien verbunden. Die SVP hat sich mit dem „Alpenparlament“ und den ihr anverwandten Organisationen zusammengeschlossen. Nicht weniger als 17 Verbindungen (inkl. Unterverbindungen) ist die BDP eingegangen. Darunter die CVP, GLP und EVP. Und schliesslich spannen die Eidgen√∂ssisch-Demokratische Union EDU sowie die Schweizer Demokraten SD zusammen.

Ein Oberländer auf Wahlkampftour

Erich von Siebenthal , Nationalrat, SVP, Bern, lebt mit seiner Familie als Bergbauer und Gesch√§ftsf√ľhrer einer kleinen Bergbahn in Gstaad im Berner Oberland.
Erich von Siebenthal lebt mit seiner Familie als Bergbauer und Gesch√§ftsf√ľhrer einer kleinen Bergbahn in Gstaad im Berner Oberland.

5:3:2 bei den Listenverbindungen im Aargau


Wahlen 2015 - Aargauer bdp, evp und glp geben Listenverbindung bekannt: Wir sind die Mitte!Wir erinnern uns: Am 12. Mai 2015 gaben im Aargau – erstmals seit 20 Jahren – die drei b√ľrgerlichen CVP, FDP und SVP eine gmeinsame Listenverbindung bekannt. So hoffen sie gemeinsam, dass eine von ihnen den neuen 16. Sitz im Nationalrat erobern wird. Die SP und die Gr√ľnen spannten sich als Konkurrenz zusammen. Drei Tage sp√§ter doppelten BDP, EVP und GLP nach: „Wir sind die Mitte!“ Nun setzen letztere drei die „Sozial Liberale Bewegung“ (SLB) und „Ecopop“ hinzu. „Die Mitte wird gr√∂sser“ teilen sie in einem gemeinsamen Communiqu√© mit: 5:3:2 bei den Listenverbindungen im Aargau weiterlesen

„SVP BRINGT BAUERNOPFER!“

Pl√∂tzlich nach zwei Jahren entdeckt die SVP M√§ngel bei der Agrarpolitik. Dieser Stimmenfang bei den Bauern ist unglaubw√ľrdig und erst noch kreuzfalsch.

Von Maya Graf, Nationalrätin, Bio-Bäuerin und Co-Präsidentin Fair-Food-Initiaitve

Die produzierende Landwirtschaft in der Schweiz w√ľrde mit der aktuellen Agrarpolitik benachteiligt, behauptet heute die SVP. Fakt ist: Noch nie haben Schweizer Bauern und B√§uerinnen mehr Lebensmittel hergestellt als heute. Die SVP instrumentalisiert die Landwirte und Landwirtinnen f√ľr ihren Wahlkampf. Das ist nicht in deren Interesse.
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