Zersiedelungsinitiative
drückt auch die Grünen platt!

Bildlegende: Kommentar von Walter Ostermeier zum Abstimmungsresultat Zersiedelungsinitiative vom 10.2.2019
Noch vor zwei Monaten hat das «srf» und in deren Schatten das Forschungsinstitut gfs.bern mit Lucas Golder dem Stimmbürger erklärt, dass die Zustimmung für die Zersiedelungsinitiative 64 Prozent betrage. Umfragen sind das eine, die Abstimmungen das andere!- Das Abstimmungsresultat Zersiedelungsinitiative vom 10.2.2019 drückt aber auch die Grünen platt!

Ein Kommentar von Walter Ostermeier

Bereits vor Monaten war klar, dass die Zersiedelungsinitiative weing Chancen hat. Und seit dem das Begehren lanciert worden ist, ist offensichtlich, dass diese Initiative zum heutigen Zeitpunkt, wo Verkehrs- und Raumplaner von der Grossstadt Schweiz sprechen wenn sie sich auf eropäischer Ebene mit Fachleuten treffen, ist offensichtlich, dass dieser Vorstoss um Jahrzehnte verspätet dahrekommt. (Auch wenn die Gegner schon vor 20-30 Jahren vermutlich als eindeutige Sieger aus der Abstimmungsarena herausgegangen wären. Doch das ist eine andere Geschichte.)

So gesehen konnte es sich bei der Prognose vor zwei Monaten auf srf kaum um eine seriöse und neutrale Bekanntmachung handeln! Hand aufs Herz: Ging es nicht lediglich darum, den Grünen im Wahljahr ein bisschen Schützenhilfe zu leisten? Dies würde klar gegen den Grundsatz einer objektiven, sprich neutralen Berichterstattung verstossen. Ein Grossteil der Bevölkerung fragt sich seit langem, wie lange der Bundesrat und die Parteien diesem eklatanten Missbrauch eines so grossen Mediums noch zuschaut.

Die Grünen haben sich naiverweise vor dem Abstimmungssonntag bereits als Sieger feiern lassen und einen Bundesrat gefordert. Die grünen Vertreter Regula Rytz, Balthasar Glättli und Maya Graf haben einmalmehr eine harte Landung einstecken müssen.

Aus meiner Sicht ist seit langem klar, die Grünen als Partei im Zusammenhang mit dem Naturschatz braucht es schon lange nicht mehr. Die Grünen und ihre Mitstreiter die Linken, sind es doch direkt, die die Natur und damit die Zersiedelung fördern, indem sie immer noch mehr Menschen in unseren doch sehr knapp bemessenen Lebensraum lassen wollen. Sie haben sich ein klassisches Eigentor geschossen und sich damit selbst disqualifiziert. Und abgesehen davon: Jeder einigermassen vernünftige Schweizerbürger schaut längst schon auf Grund der knappen Ressource Land auf die Natur.

Am besten ginge es der Welt ohne uns Menschen, doch das ist zur Zeit noch nicht möglich.